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Maria Pozsonec (dolga vas (Biene Lendava), 16. Januar1940 - Dort, 4. April2017) war ein Politiker in Slowenien. Sie war Delegierte in der Parlament schon seit 1990 im Namen der ungarischen einheimischen Minderheit in Slowenien. Pozsonec war ursprünglich Pädagoge und arbeitete ab 1959 zweisprachig (ungarisch und Slowenisch) Bildung im Nordosten Sloweniens.
Schon seit 1980 Sie war in der Nationalitätenpolitik der ungarischen Gemeinschaft aktiv, unter anderem als Präsidentin und später Vizepräsidentin der Gemeinschaft der Ungarn in Prekmurje. Nachdem sie 1990 ihr erstes Mandat gewonnen hatte, wurde sie 1992, 1996, 2000 und 2004 als Abgeordnete wiedergewählt.
Die Einrichtung eines "Nationalitätsdelegierten" in Slowenien basiert auf der verfassungsrechtlichen Minderheitensorge. Die Angehörigen der beiden autochthonen Minderheiten (Ungarn und Italiener) nehmen wie alle anderen Bürger an den Wahlen zu den 88 Parlamentsabgeordneten teil, wählen aber auch einen Nationalitätenabgeordneten für die ungarische bzw. Italienische Gemeinschaft. Dieses Zusatzwahlrecht besteht unabhängig von der Zahl der in Slowenien lebenden Ungarn (ca. 8000) bzw. Ungarn. Italiener (ca. 3000); für sie gibt es daher keine Wahlschwelle.
| Bibliographische Informationen |
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Internationaler Standard-Namensidentifikator:0000 0001 1411 4576 |