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Max Strobel | ||||
| Geboren | 15. Juli1912 oder 1913 Oelsnitz, Deutsches Kaiserreich | |||
| Verstorben | Unbekannt Unbekannt | |||
| Landschaft | ||||
| Teil | ||||
| Dienstjahre | 1942 - 1945 | |||
| Schlachten/Kriege | Zweiter Weltkrieg | |||
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Max Strobel[1] (Oelsnitz, 15. Juli1912/1913 – Sterbeort oder Todeszeitpunkt unbekannt) war a Deutsche Militär während des Zweiten Weltkriegs. Er war der Leiter der Sicherheitspolizei in Maastricht (mit-)verantwortlich für den Tod von mindestens 45 Menschen. In den letzten Kriegsmonaten war er in Friesland hinter dem Tod von weiteren 25 Menschen.[2]
Lebenszyklus
Strobel arbeitete zunächst als Kaufmann, bevor er zur Polizei ging Düsseldorf ist eingetroffen. Im Alter von 20 Jahren trat er der SS. Anfang 1942 wurde er zum Chef des Sicherheitsdienstes in Maastricht ernannt, einem der sechs Außenposten. Er arbeitete dort eng mit seiner rechten Hand Richard Nitsch und Hans Conrad. Im weiteren Verlauf des Krieges nahm auch der Widerstand in Limburg gegen das deutsche Regime zu. Strobel entschied sich für einen harten Ansatz. Nitsch erhielt von ihm die Erlaubnis, seine Gefangenen zu foltern. Dies ging sogar so weit, dass in diesem Bereich gegen deutsche Regeln verstoßen wurde.[3] Es gab auch regelmäßige Hinrichtungen von Widerstandskämpfern und zufälligen Personen. Die Justiz machte Strobel und seine Mitarbeiter für mindestens 45 Todesfälle verantwortlich. Am 3. Mai 1943 beispielsweise nahmen sieben Streikende an der April-Mai-Streiks.
Der Deutsche hatte eine Affäre mit Aldegonda Zeguers-Boere. Im Mai 1944 versuchte der Limburger Widerstand durch sie, ein verhaftetes Widerstandsmitglied freizulassen. Sie traf sich unter anderem mit Jo Lokerman, wonach das Lösegeld zwölftausend Gulden betrug. Nach dem Treffen verließen die Widerstandskämpfer das Haus und alle wurden festgenommen. Infolge dieser Festnahme wurden schließlich 50 Personen festgenommen.[4]
Das Alliierte in der zweiten Hälfte des Jahres 1944 schnell in Richtung Limburg vor. Strobel und Nitsch wanderten deshalb nach Friesland aus, wo sie ihre Schreckensherrschaft fortsetzten. Die dortige Justiz machte sie für den Tod von mindestens 25 Menschen verantwortlich. Im Mai 1945 trugen der SD-Chef und sein Stab in Fallschirmjägeruniform in Haarlem rüber zu den Kanadier. Er gab selbst einen falschen Namen (Max Starke oder Max Walther) und kam in ein Kriegsgefangenenlager in Norden in Deutschland. Da niemand seine wahre Identität herausfand, wurde Strobel bald freigelassen.
In den befreiten Niederlanden hatte sich gerade ein gutes Bild von Strobels Kriegshandlungen herausgebildet und die Jagd nach ihm begann. Im Februar 1947 behauptete ein Friese, Strobel in der deutschen Stadt . kennengelernt zu haben Hamm. Er hätte gesagt, dass es einen Transport von entflohenen SS-Männern nach Argentinien würde organisiert. Ein Versuch der Briten, die damals einen Teil Deutschlands besetzten, gelang es nicht, Strobel zu fassen, da sie ihn nirgendwo sahen. Im Januar 1950 meldete die niederländische Presse, Strobel sei in Düsseldorf festgenommen worden, doch es schien ein Missverständnis vorzuliegen. Jemand anderes mit dem Nachnamen Strobel war festgenommen worden.
Aus der Recherche des Journalisten Bart Ebisch, Enkelin eines der Opfer des vermissten Deutschen, stellte sich 2016 heraus, dass die niederländischen Versuche, Strobel aufzuspüren, hauptsächlich aus Korrespondenz zwischen niederländischen und deutschen Behörden bestanden. So wurde beispielsweise weder untersucht, ob sich der Deutsche unter einem seiner bekannten Decknamen angemeldet hatte, noch wurden Strobels Frau oder seine ehemaligen Kollegen zu seinem Aufenthaltsort befragt.
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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