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Melbourne Symphony Orchestra
Melbourne Symphony Orchestra spielt während Klassisches Spektakel 2005
Melbourne Symphony Orchestra spielt während Klassisches Spektakel 2005

Es Melbourne Symphony Orchestra (MSO) ist ein australischSymphonieorchester mit Heimatbasis Melbourne, Australien.

Melbourne hat die längste ununterbrochene Geschichte der symphonischen Musik aller Städte in Australien und das MSO ist das älteste professionelle Orchester Australiens.

Das erste Konzert fand am 11. Dezember 1906 unter der Leitung von Alberto Zelman, Gründer des MSO. Zelman wurde später der erste australische Dirigent, der London Symphony Orchestra und der Berliner Philharmoniker würde führen. 1934 wurde das MSO zu einem der Rundfunkorchester der Australische Rundfunkgesellschaft. Zwischen 1949 und 1965 trug das Orchester den Namen Viktorianisches Symphonieorchester.

Das Orchester ist auf Zuschüsse der Landesregierung angewiesen Victoria, durch die Organisationen Doktor Victoria, der Abteilung und des Kabinetts des Premierministers und der Bundesregierung durch den Australian Arts Council, zusätzlich zur Unterstützung durch private Unternehmen und Sponsoren. 2005 hatte das Orchester 100 feste Musiker und war Chefdirigent und künstlerischer Leiter Oleg Caetani, der das Amt im Januar 2005 antrat. Sein Vertrag wurde bis Ende 2010 verlängert.

Der dienstälteste Chefdirigent war Hiroyuki Iwakic (1974–97), mit dem Titel Dirigent-Preisträger 1989. 1923 wurde Bertha Jorgensen die erste Dirigentin eines australischen Orchesters. Sie leitete das Orchester 50 Jahre lang und ist damit die dienstälteste Orchesterleiterin der Welt.[1] Das Konzertmeister des Melbourne Symphony Orchestra sind derzeit Wilma Smith (aus Fidschi), neben Markus Tomasi.

Das MSO spielt in mehr als 150 Konzerten pro Jahr vor mehr als 250.000 Menschen in Melbourne und im Bundesstaat Victoria. Das Orchester spielte mit bedeutenden Musikern wie Igor Strawinsky, Mariss Jansons, Isaac Stern, Yehudi Menuhin, Jessye Norman, Arthur Rubinstein, Mstislav Rostropovichi, Håkan Hagegård, Geoffrey Lancaster, Emmanuel Axo, Jeffrey Tate, Lang Lang, Sumi Jo, John Williams und Nigel Kennedy.

Das MSO war das erste australische Orchester, das im Ausland tourte, und das erste, das in der Carnegie Hall im New York. Die Auslandstourneen - USA, Kanada, Japan, Korea, Europa (2000, 2007), China (2002), St. Petersburg, Russland (2003) und Japan (2005) - verschafften dem Orchester internationale Anerkennung. Im Januar 2007 unternahm das Orchester seine zweite Europatournee und spielte in fünf Städten in Spanien (Castellon, Barcelona, ​​​​Zaragoza, Pamplona, ​​​​Madrid), Paris, Berlin und Mailand.

Im Januar 2000 wurde das 104-köpfige Orchester unter der Leitung des damaligen Chefdirigenten und künstlerischen Leiters Markus Stenz Australasien am Festival der fünf Kontinente auf den Kanarischen Inseln neben anderen Orchestern wie dem Berliner Philharmoniker und der New Yorker Philharmoniker.

Das MSO hat mehrmals den Übergang zur zeitgenössischen Pop- und Rockmusik vollzogen. 1986 spielte das Orchester mit Elton John, gipfelnd im Album Lebe in Australien mit dem Melbourne Symphony Orchestra. 1989 spielte das MSO mit John Farnham führt zur DVD Klassiker Jack Live. 2004 spielten sie mit Rockmusikern Hackbraten. Ihre DVD Meat Loaf - Live mit dem Melbourne Symphony Orchestra erreichte Platz 1 der UK-Charts. Andere bemerkenswerte Crossover-Auftritte waren mit der Band Kuss am 28. Februar 2003 im sogenannten Kuss-Symphonie. Das MSO spielte auch mit Harry Connick jr. (2004), Ben Folds (2006) und Burt Bacharach (2008).

Andere aktuelle Aufnahmen des MSO sind: Alexandre Tansmans Sinfonien, Teil 1 und 2, für das Etikett Chandos und Live-Aufnahmen auf ihrem eigenen Label veröffentlicht MSO LIVE.

Chefdirigenten

Die Chefdirigenten des Orchesters waren:

Siehe auch

Quellen

Externe Links