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EIN Mikrotom ist ein Gerät, das sehr genau sehr dünne Scheiben für die Herstellung von mikroskopischen Präparaten schneiden kann. Weil ein Mikroskop meist Durchlicht und hat bei hohen Vergrößerungen eine sehr geringe Schärfentiefe. Vor dem Elektronenmikroskopie existieren Ultramikrotome die noch dünner schneiden (50 bis 100 Nanometer).
Ein Mikrotomtyp (das Objektträgermikrotom) besteht aus einer sehr scharfen Klinge, die sehr stabil positioniert und gleichmäßig entlang des Schneidblocks bewegt wird, der sich nach jedem Schnitt automatisch ein Stück weit bewegt, damit eine neue Scheibe geschnitten werden kann.
Bei einem anderen Mikrotomtyp (Rotationsmikrotom) bewegt sich der zu schneidende Block entlang der Klinge.
Die geschnittenen Scheiben werden oft zu einem Band geformt, das auf einer Wasseroberfläche schwimmt. Auch die Umgebungstemperatur ist wichtig.
Auch an das zu schneidende Material werden hohe Anforderungen an Härte und Umformbarkeit gestellt.
Auf dem Markt sind unter anderem Handmikrotome, Schlittenmikrotome, Vibrationsmikrotome und Rotationsmikrotome.
Ein Mikrotommesser bleibt nicht lange optimal scharf. Das Schärfen von Mikrotommessern erfolgt in der Regel mit speziellen Schleifmaschinen die die Klinge über ein flaches Glassubstrat bewegen, das mit Polierpaste bestrichen ist. Es werden auch Einwegklingen verwendet.
Für Ultramikrotome werden oft frisch zerkleinerte Klingen verwendet Glas oder von Diamant. Heutzutage gibt es auch Lasermikrotome, die mit Laserlicht schneiden.
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