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Miel Cools
Miel Cools
Miel Cools bei der Verleihung der Goldenen Spur im Jahr 2012.
Allgemeine Information
Vollständiger NameEmile August Cools
Geboren15. April1935
Herk-de-Stad
Verstorben1. Juni2013
Hasselt
LandFlagge von Belgien Belgien
Arbeit
Genre(s)Kabarett
BerufSänger und Musiker
Instrumente)Gitarre
Offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Musik
Miel Cools zusammen mit Claire Vanhonnacker während einer Aufführung in Deerlijk, April 1970.

Emile August (Miel) Cools (Herk-de-Stad, 15. April1935Hasselt, 1. Juni2013) war ein flämisch Sänger, Gitarrist und Kabarettist. Er wird der 'Nestor Kabarett" in Flandern. Seine bekanntesten Lieder sind Bauer Bavo auf Text von Bert Broes, Liebe, Die Troubadours, Der Soldat, Vater, Lied von Jan, Die sieben Schwäne und Sei nicht ängstlich.

Biografie

Cools begann seine Kabarettkarriere in 1954 als Autor der Studentenoperette Der fehlgeleitete Schüler (zu einer Libretto von Roger Henriks). Von 1960 er spielte Lieder von Hermans anzeigen, Jules de Corte und anderen, aber nicht lange danach schrieb er seine eigene Musik zu Texten von u.a. Bert Broes, Jaak Dreesen und Louis Verbeeck.

Er wurde einer der Pioniere des Kabarett-Genres in Flandern. Wie kein anderer konnte er allein auf einem Hocker ein Publikum mit seiner Gitarre fesseln. 1967 gründete er seine eigene Plattenfirma Calliope auf. Cools war der Entdecker von Luke Saflorflo, Die Vaganten und Wim De Craene.

Radio

Im 1979 er moderierte die Radiosendung Eine Saite vibriert.

Ehrungen

Am 10. Oktober 2004 im Kulturzentrum von Hasselt feierte, dass Miel Cools 50 Jahre auf der Bühne stand. Seit Februar 2005 gibt es bei Cools ein neues Programm mit dem Titel "D'r was still something!!." Unterstützt wurde er dabei von den flämischen Musikern Jokke Schreurs (Gitarre) und Ivan Smulders (Akkordeon).

Am 11. Juli 2012 erhielt Cools a Goldener Sporn, eine Auszeichnung, mit der die Bewegung Flandern-Europa würdigt Personen oder Institutionen, die durch ihr Engagement oder ihre Leistungen auf kultureller, sozialer oder sozioökonomischer Ebene markante Spuren hinterlassen und damit ein positives Engagement für die flämische Gesellschaft demonstrieren.

Persönliches Leben

Cools war mit Jenny Nysten verheiratet und hatte vier Kinder. Im Mai 2007 hörte Cools auf ärztliche Anordnung auf, dauerhaft aufzutreten. Seine Genesung war so gut, dass er in einem Interview sprach spoke Herk-de-Stad im Mai 2008 erklärte, dass er wieder zweimal im Monat auftreten würde.

Cools verstarb im Juni 2013, die Trauerfeier fand in der Sint-Quintinus-Kathedrale in Hasselt statt.[1]

Diskografie

  • 1963 - 10 Suyverlycke-Liebeslieder (Eufoda)
  • 1965 - Miel Cools (12 Titel) (Cardinal CLP 1005)
  • 1965 - Miel Cools (14 Titel) (Cardinal CLP 101057)
  • 1969 - Miel Cools (Kalliope BC 1120)
  • 1969 - Lieder für zwanzig Jahrhunderte (Philips 861 804 LCY)
  • 1971 - Miel Cools (Kalliope)
  • 1973 - Miel Cools singt Ernst van Altena (Kalliope)
  • 1974 - Nächte, in denen sich die Spinne nicht dreht (Kalliope)
  • 1979 - Liebevoll... (Kalliope 5335)
  • 1983 - Morgen (Philips)
  • 1989 - Es gab eine Zeit (Eufoda)
  • 1990 - Louis der Daumen hoch (Eufoda)
  • 1993 - Gesammelt (Kleinkunst Serie 3, Ariola)
  • 1999 - Keine Angst
  • 2005 - Meisterserie
  • 2007 - d' Da war noch was

Externer Link

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