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Nationale Militaire Raad

Das Nationaler Militärrat (NMR) wurde unmittelbar nach dem Putsch in Kraft gesetzt Surinam ab 25. Februar 1980 (das Sergeant-Putsch) Eingerichtet. Der Rat hat das Kabinett der Henck Arron nach Hause und übernahm die Herrschaft über das Land.

Der Nationale Militärrat bestand zunächst aus folgenden 8 Personen:

Sital wurde Vorsitzender, obwohl Bouterse (der neue Kommandant der surinamischen Armee) sich bald als der starke Mann herausstellte. Von diesen acht hatten nur Horb und Bouterse tatsächlich als Mitglieder der "Group of Sixteen" an dem Putsch teilgenommen. Abrahams, Neede und Sital wurden wegen der Gründung einer Militärgewerkschaft festgenommen und damals im Gefängnis inhaftiert Memre Buku-Kaserne. Als Berater fungierten Politiker überwiegend linker (Splitter-)Parteien: Eddy Brumac, Frank Leeflang, Fred Derby (PNR), Rubin Lüge Pfau Sam (Volkspartei), Iwan Krolis (PALU) und Henk Herrenberg (SPS).

Das NMR schlug vor Henk Chin A Sen als neuer Ministerpräsident, mit André Haakmat als stellvertretender Ministerpräsident. Mit dem damaligen Präsidenten Johan Ferrier wurde mit dem Ergebnis der Wahrung der demokratischen Rechtsordnung und der bestehenden Verfassung; Ferrier blieb Präsident.

Der Verlauf des NMR war zunächst mäßig, obwohl sich mehrere Flügel entwickelten. Am 15. September 1980 wurde der "linke Flügel" bestehend aus Mijnals (Mitglied der Revolutionäre Volkspartei) wurden Sital und Joemman festgenommen und wegen Verschwörung zu mehreren Jahren Gefängnis verurteilt. Danach machte auch Bouterse eine Linkskurve, so dass die drei nach einigen Monaten freigelassen wurden. Sital wurde zum Gesundheitsminister ernannt, während Mijnals und Joemman wichtige Posten in der Armee erhielten. Bouterses Kurswechsel wurde teilweise durch den zunehmenden Einfluss von Haakmat veranlasst, der daher seines Amtes enthoben wurde.

Der sozialistische Kurs der NMR, in dem die Bindungen an Kuba, Grenada und Nicaragua genannt war einer der Gründe für Massenproteste und Streiks im Laufe des Jahres 1982, die schließlich zur Morde im Dezember. Grenadas Premierminister Maurice Bishop Mehreren Quellen zufolge spielte sie dabei eine wichtige Rolle, indem sie Bouterse zu energischen Maßnahmen animierte.

Nach den Morden im Dezember existierte das NMR weiter, bis am 25. November 1987 Wahlen abgehalten wurden. Übrigens hatte Bouterse nach der amerikanischen Invasion Grenadas und der Hinrichtung Bischofs (Oktober 1983) seinen linken Kurs bereits aufgegeben und alle kubanischen Berater des Landes verwiesen. Nach dem Wahlen 1987 Bouterse blieb bis 1988 Armeechef.