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Natureingang

EIN Eingang in die Natur (wörtlich übersetzt „Natureingang“) ist eine kurze, stereotype Beschreibung der Natur, die als Einführung in literarische Texte verwendet wird. Ein Natureintritt kommt oft in mittelalterlichen lyrischen (Liebes-)Gedichten vor und beschreibt normalerweise eine Naturszene zu einer bestimmten Jahreszeit. gewöhnliche topisch wie Blumen und Düfte, Bäume und Vogelgezwitscher, Winter und Kälte sind weit verbreitet. Die Beschreibung einer solchen Naturszene besteht meist aus Klischees und dient lediglich dazu, den Leser in die Atmosphäre des Kommenden zu versetzen. Manchmal wird der Natureingang auch als Kontrastelement verwendet, wie in Van den vos Reynaerde: Der Leser wird in die Irre geführt, weil Liebe und Sorglosigkeit durch Vergewaltigung, Mord und andere Ungerechtigkeiten ersetzt werden.

Aussehen

Vor allem im mittelalterlich, höfische Lyrik Natureingang spielt eine wichtige Rolle. Wichtige Beispiele sind die Gedichte von Hadewijch und Hendrik van Veldeke. Troubadours wie Bernard de Ventadour benutzten auch oft solche Naturszenen, um ihr Lied zu beginnen.