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Das Neue Pinakothek ist ein Museum für Malerei und Bildhauerei des achtzehnten und neunzehnten Jahrhunderts, das Teil der Kunstareal München in dem Bayerisch Hauptstadt München.
Geschichte
Das Museum wurde 1853 von . eröffnet Louis I gegründet, die nach dem ebenfalls von ihm gebauten Alte Pinakothek, wollte seit 1809 seine umfangreiche Kunstsammlung der Öffentlichkeit zeigen. Die Neue Pinakothek war die erste Sammlung moderner Kunst weltweit. Die hier erstmals um 1800 gezogene klare Trennlinie zwischen alter und neuer Kunst war der Leitgedanke für deutsche Museen.
Die Sammlung der Neuen Pinakothek wuchs durch Schenkungen und Ankäufe bedeutender Werke zu einer der bedeutendsten Kunstsammlungen der Welt, die den Zeitraum des ausgehenden 18. und 19. Jahrhunderts umfasst.
Das Gebäude
Nachdem mehrere andere Standorte abgelehnt wurden, wurde das neue Museum von Louis I gegenüber der Alten Pinakothek. Der Entwurf stammt von Friedrich von Gärtner und August von Voit.
In dem Zweiter Weltkrieg die Neuen Pinakothek wurde komplett zerstört und kurz darauf abgerissen. Die Museumssammlung wurde in der Haus der Künste in der Prinzregentenstraße.
1975 wurde der Grundstein für den Neubau nach dem Siegerentwurf von Alexander Freiherr von Branca gelegt. Das Gebäude wurde am 28. März 1981 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Westflügel des Gebäudes befindet sich das Dörner Institut, das Forschungsinstitut und die Restaurierungswerkstatt der Bayerische Staatsgemäldesammlungen.
Die Sammlung
Die Kollektion ist Teil der Bayerische Staatsgemäldesammlungen. Die Neue Pinakothek zeigt regelmäßig eine Auswahl von 400 Werken aus dem Gesamtbestand von 3000 Gemälden und 300 Skulpturen. Die Sammlung umfasst:
- internationale Kunst (spätes 18. Jahrhundert)
- Englische Malerei (spätes 18./frühes 19. Jahrhundert)
- Deutsche Künstler der Klassizismus
- Realismus und Romantik (Frankreich und Deutschland) und Biedermeier (Deutschland)
- Impressionismus (Frankreich und Deutschland)
- Symbolismus, Jugendstil und Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts
Skulptur
Die Skulptur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts wird unter anderem durch Skulpturen vertreten von:
- Bertel Thorvaldsen ("Adonis" 1802/1832)
- Antonio Canova ("Paris-Statue" 1807-16)
- Rudolf Schadow ("Die Sandalenbinderin" 1813/1817)
- Auguste Rodin ("Kauernde" 1880/82)
- Max Klinger ("Elsa Asenijeff" um 1900)
- Aristide Maillol ("Flora" 1910)
- Pablo Picasso ("Der Narr" 1905)
Siehe auch
Externer Link
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