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Weiler in Belgien | |||
| Ort | |||
| Region | |||
| Provinz | |||
| Gemeinde | |||
| Koordinaten | 50° 46′ N, 5° 27′ E | ||
| Allgemeines | |||
| Oberfläche | 0,21 km² | ||
| Einwohner(2017) | 275 (1310 Einwohner/km²) | ||
| Höhe | 88-98 ich | ||
Detailkarte | |||
Fotos | |||
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| St. Hubertuskapelle | |||
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Offelken ist ein Weiler von Tongeren, eine Gemeinde in der belgischen Provinz Limburg. Der Weiler hat eine Fläche von 0,21 km² und hatte 2017 275 Einwohner.[1][2]
Der Weiler liegt im Süden der Gemeinde Tongeren und liegt etwa einen Kilometer südlich des Stadtzentrums von Tongeren. Aufgrund der Bandentwicklung entlang der N20 und dem Rutterweg ist Offelken mit der Innenstadt verschmolzen.
Nördlich von Offelken, der Verlauf der s Witzbold und der Alter Jeker. Im Naturschutzgebiet der kevie, wenige Kilometer östlich von Offelken, treffen beide Wasserstraßen wieder zusammen.
Etymologie
1174 wurde der Ort Offelken erwähnt. Laut Sprachwissenschaftler Jules Herbillon ist der Name des Weilers aus dem Lateinischen ad oviculas was bedeutet "mit den Schafen". Der Name wäre somit ein Hinweis auf die jahrhundertelange Schafzucht in der Gegend. Die Straße, die Offelken mit dem N20 verbindet, trägt außerdem noch den Namen Schafweide.[3] Eine andere Erklärung wird im Germanischen gesucht agwjo das entwickelte sich zu alt / ewe. Dies würde fruchtbares Schwemmland an einem Wasserlauf bedeuten.[4][5]
Geschichte
Ab dem 12. Jahrhundert gehörte Offelken zur Tongerner Stadtfreiheit, aber das Gebiet war wohl schon LohnLehen. Im Weiler gab es damals a Viertelkapelle das hing davon ab Pfarrei Unserer Lieben Frau. In der Nähe dieser Kapelle befand sich auch ein Ritterhaus, das im 13. St James's Hospitalgast.
Zu Beginn des 13. Jahrhunderts kam es zu einem Konflikt zwischen Herzogen Heinrich I. von Brabant und Fürstbischof Hugo von Pierrepont über die Nachfolge der Landkreis Moha. Nach früheren Zerstörungen in Haspengau marschierte Hendrik I. im Oktober 1213 mit seinem Heer nach Tongeren und überquerte die Witzbold etwa in Offelken. Er ließ die Stadt plündern und in Brand stecken, konnte es aber nicht ummauerte Kirche Nimm nicht. Die Brabanter schlugen dann ihr Lager in Offelken auf und belagerten die Stadt am nächsten Tag erneut.
Aufgrund des heftigen Widerstands der Einwohner von Tongeren gelang es Hendrik jedoch nicht, die Kirche einzunehmen. Er beschloss, weiterzuziehen und erlitt am 13. Oktober 1213 eine entscheidende Niederlage im Schlacht der Stufen.[3]
Im Laufe der Jahrhunderte ist die Größe des Weilers begrenzt geblieben. 1762 wurden nur fünf Häuser gezählt. 1795 wurde die Stadtfreiheit von Tongeren abgeschafft und durch eine Kantonsgemeinde ersetzt. Im Gegensatz zu den meisten Orten aus der alten Stadtfreiheit wurde Offelken um 1800 keine selbständige Gemeinde, sondern der Weiler wurde Teil der Gemeinde Tongeren.
Erst nach dem Zweiter Weltkrieg das Gebiet um Offelken wurde erschlossen. Entlang der Ufer des Jeker a Hippodrom gebaut und östlich der Straße nach rutten ein Wohngebiet wurde gebaut.
Sehenswürdigkeiten
- Jekerhippodrom, eine der wenigen Rennbahnen in Belgien, wo Trabrennwettbewerbe werden gehalten
- St. Hubertuskapelle, barocke Kapelle, deren älteste Teile aus dem 12. Jahrhundert stammen
Natur und Landschaft
Offelken befindet sich in Trockenes Haspengau. Die Höhe variiert zwischen 88 und 98 Metern. Der Kern des Weilers liegt südlich des Oude-Jeker-Zweigs. Dieser Wasserlauf wurde von Menschenhand geschaffen und hat eine Länge von etwa drei Kilometern.
Westlich von Offelken liegt ein weiterer künstlicher Wasserlauf: der Flutgraben. Dieser Kanal wurde gebaut, um überschüssiges Regenwasser zu sammeln und so Überschwemmungen zu verhindern.[4] Die Vloedgracht hat eine Länge von ca. 1,5 Kilometern und verläuft zwischen der Sint-Hubertuskapel und dem Jeker auf Höhe des königlich.
Grünland mit Pappelplantagen findet man hauptsächlich auf dem Gelände in der Nähe der verschiedenen Wasserstraßen. Südlich von Offelken wird die Landschaft offener und der lehmige Boden eignet sich sehr gut für den Ackerbau.
Kerne in der Nähe
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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