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Onafhankelijkheidsfront
Emblem

Es Unabhängigkeitsfront (Französisch: Front de l'Independance (FI)) war einer der wichtigsten BelgierWiderstandsorganisationen für bewaffneten und anderen Widerstand während der Zweiter Weltkrieg. Es wurde gegründet auf 15. März1941 auf Initiative der Kommunistische Partei Belgiens (KPB).

Geschichte

Die Unabhängigkeitsfront fungierte als Dachorganisation verschiedener Widerstandsorganisationen und verschiedener politischer Zugehörigkeiten. Einige der wichtigsten Gründer waren Pierre Joye und Fernand Demany, Journalisten aus Brüssel. Es umfasste folgende Gruppen und Organisationen:

Neben der Unterstützung des bewaffneten Widerstands war die OF zuständig für gewaltfreie Formen des Widerstands. Der Solidaritätsdienst wurde gegründet, eine Struktur zur Unterstützung von Familien von Opfern der Besatzungsmächte unter der Leitung von Rosiger Holender. Tausende freiwillige Helferinnen und Helfer setzen sich dafür ein, Gelder zu sammeln, um diese zugunsten der Angehörigen von OF-Mitgliedern zu verteilen, die Opfer der Besatzungstruppen geworden sind.

Das OF war sehr aktiv in der Fütterung Propaganda. Etwa 150 Zeitschriften wurden direkt oder indirekt von Mitgliedern der OF geschrieben, gedruckt und verteilt. Das OP-Blatt Vorderseite wurde bundesweit in einer Auflage von 25.000 Exemplaren verteilt. An Gedenktagen wie dem 10. Mai, 21. Juli und 11. November war die OF bei vielen Aktionen wie Fahnenhängen, Blumenniederlegungen an Denkmälern und Arbeitsniederlegungen beteiligt.

Auch die OF kämpfte gegen die Abschiebungen für Pflichtarbeit in Deutschland. Infolgedessen verweigern viele Arbeitnehmer die Arbeit verstecken danach mussten sie versorgt werden. Die OF hat dabei mitgewirkt.

Einige der bekanntesten Aktionen der Unabhängigkeitsfront waren: Streik von mehr als 100.000 Arbeitern in Lüttich, angeführt von Julien Lahaut, am 10. Mai 1941, ein Jahr nach dem Überfall auf Belgien, und die Herausgabe einer Widerstandsausgabe der Tageszeitung Le Soir auch bekannt als Le "Faux" Soir am 9.11.1943.

Das größte Verdienst des OP war sein Engagement, viele Tausende in Sicherheit zu bringen Judendarunter mehr als 2.000 Kinder.

Nach dem Befreiung der zurückgekehrten Regierung fiel es schwer, die Widerstandsbewegungen zu kontrollieren und zu entwaffnen. Vor allem die OF zeigte sich dazu nicht bereit, unterstützt von der Kommunistischen Partei.

Literatur

  • P LOUYET, Der Widerstand, Kapellen, 1991.
  • E. VERHOEYEN, Der Widerstand, in: Belgien Besetzt 1940-1944. Eine Synthese, Brüssel, 1993.
  • Marc VAN DEN WIJNGAERT (Hrsg.), Belgien während des Zweiten Weltkriegs, Brüssel, Hrsg. Standard, 2004.