WikiDer > Ohrgeier
| Ohrgeier IUCN-Status: Gefährdet[1] (2017) | |||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||
| |||||||||||||||
| Nett | |||||||||||||||
| Torgos tracheliotos (forster, 1791) | |||||||||||||||
| Bilder auf | |||||||||||||||
| Ohrgeier auf | |||||||||||||||
| |||||||||||||||
Das Ohrgeier (Torgos tracheliotos) ist ein afrikanisch Geier aus der Familie des falkenartig (Accipitridae). Es ist die einzige Art der Gattung gen Torgos das gehört zur Gruppe der Geier der Alten Welt.
Eigenschaften
Der Kopf ist nackt und hat eine rote bis orange Farbe. Das Gefieder ist schwarz mit einem grauen Band an den Federn. Männchen und Weibchen erkennt man an der Augenfarbe. Männer haben hellere weiße Augen, während Frauen eher braune Augen haben. Der Vogel ist im Durchschnitt 1,15 Meter lang und hat eine Flügelspannweite von 2,8 Metern. Das Durchschnittsgewicht beträgt 6,78 Kilogramm (5,4 bis 9,4 kg).[2]
Lebensstil
Der Ohrengeier ist ein Aasfresser und findet seine Beute mit seinem ausgezeichneten Sehvermögen. Wie fast alle Geier hat der Ohrengeier eine Glatze, ein gefiederter Kopf würde aufgrund seiner aasfressenden Lebensweise bald mit Blut und anderen Körperflüssigkeiten getränkt sein. Dieser große Geier steht an erster Stelle unter den Kadavern, wo er die kleineren Aasfresser dominiert. Sein schwerer Schnabel ermöglicht es ihm, einen Kadaver aufzureißen (was den kleineren Arten zugute kommt) und härtere Stücke wie Haut und Sehnen zu fressen, was weniger Aufwand erfordert.
Verbreitung und Lebensraum
Die Art hat zwei Unterarten:[3]
- t.t. Fahrlässigkeit: südlich Israel und der Arabische Halbinsel.
- t.t. tracheliotos: nordwestlich Afrika und Afrika südlich der Sahara.
Sie mögen offene Plätze und Halbwüsten. Sie wurden aber auch in Wäldern, auf Hügeln und in Tälern gesehen. Normalerweise leben sie in Höhen von bis zu dreitausend Metern.
Status
Die Weltbevölkerungsgröße wurde im Jahr 2012 auf 5700 erwachsene Tiere geschätzt. Untersuchungen nach dieser Zeit zeigen, dass diese Zahl rapide abnimmt. Hauptursache für den Rückgang sind Vergiftungen durch den Konsum des Stoffes Carbofuran. Viele Opfer fallen, indem sie den Köder erklären Strychnin enthält; Dies geschieht, um Raubtiere abzuwehren. Darüber hinaus gibt es viele andere Ursachen wie Störungen und den Bau von Infrastrukturen, die eine Bedrohung darstellen. Aus diesen Gründen wird der Ohrgeier auf der als gefährdet geführt Rote Liste der IUCN.[1]
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
|