WikiDer > Oper Posthuma

Opera Posthuma
Titelseite von Oper Posthuma (1677) von "B.D.S." (Benedikt von Spinoza).
Kompendium gramares linguae hebraeae in Benedict de Spinozas Oper Posthuma (1677)

Oper Posthuma (Latein: Vermächtnis funktioniert, posthum bedeutet wörtlich "nach der Beerdigung") sind vererbte Werke eines verstorbenen Autors, die erst nach seinem Tod von Erben oder anderen Befreiern veröffentlicht werden. Es kann alles sein: literarische Werke (Prosa wie Romane und Gedichte), aber auch Musik oder wissenschaftliche und philosophische Werke. Vererbte Werke können nach dem Tod eines Autors Teil einer Ausgabe des Gesammelten Werkes (oder Gesamtwerks) sein, z Willem Elsschot.

Beispiele

Janus Erasmius (1604-1658): Aufgegebene Arbeit an gelernten und lustigen Themen im Gebrauch von Schulen illustrieren, Opera posthuma eruditi ac jucundi argumenti. In usum Illustrium Scholarum, lateinisch, 1691.
  • Oper Posthuma (1677)[1] von Benedikt von Spinoza (1632-1677), herausgegeben von Spinozas Anhängern in Amsterdam mit dem Autor "B.d.S" auf der Titelseite und dem Erscheinungsort Hamburg statt Amsterdam, um Verfolgung zu vermeiden. Dit Nalaten Werk (die niederländische Übersetzung hieß Die fehlenden Schriften (1677)) betrifft hauptsächlich die Ethik, Spinozas Hauptwerk in lateinischer Sprache, das er zu seinen Lebzeiten nicht zu veröffentlichen wagte, obwohl es in lateinischer Sprache und daher für viele Leser seiner Zeit unverständlich war. Seine bisherige Arbeit Tractatus theologico-politicus (1670), in dem Spinoza für Meinungsfreiheit und Demokratie eintrat und Amsterdam lobte, wurde mit Feindseligkeit aufgenommen, so dass Spinoza es vorzog, zu seinen Lebzeiten nicht mehr zu veröffentlichen. Spinozas Opera Posthuma enthält:
  1. Ethik
  2. Vertrag des Politikers, geschrieben 1675–76, nicht zu verwechseln mit Tractatus theologico-politicus
  3. Tractatus de intellectus emendatione, ein Vorläufer der Ethik
  4. Briefe (ein Briefbuch, in dem Spinoza unter anderem seine Philosophie erklärt)
  5. Kompendium Grammatik Linguae Hebraeae, eine Grammatik der hebräisch
  • Janus Erasmius : Opera posthuma eruditi ac jucundi argumenti. In usum Illustrium Scholarum. Tomus I [- II] - Amsterdam, Mi. J. van Someren (Harderwijk, A. Sas), 1691, 480 S.[2]
  • Domenico Cotugno[3]: Oper posthum, Neapoli (Neapel), Typis Tramater, 1830-33, vier Bände zur Verfügung gestellt von Pietro Ruggiero[4]

Vererbte Arbeit im Allgemeinen

Beispielsweise

Galerie

Spinoza

Externe Links

Spinoza