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Opto-magnetisch

Die Bezeichnung opto-magnetisch gibt genau wie magneto-optisch dazu beide Optik wenn Magnetismus eine Rolle spielen. Beide Ausdrücke werden in vielen Anwendungen verwendet - oft ohne eine klare Unterscheidung zwischen den beiden.

In dem Teilchenphysik, Kernphysik und Atomphysik wird mit a opto-magnetisches Strahlführungssystem oder kurz Strahllinie Dies bedeutet eine Kombination von speziellen Elektromagneten, fast immer mit einer durchgehenden inneren Vakuumröhre, durch die - analog zu einem Lichtstrahl - ein Strahl geladener Teilchen mit hoher Geschwindigkeit geführt werden kann. Die Elektromagnete, deren Stärke durch den (Gleich-)Strom eingestellt werden kann, fungieren als optische Komponenten: 1) Dipolmagnete (Biegemagnete), die die Richtung des Strahls ändern und sich wie ein optisches Prisma verhalten können, 2) Quadrupolmagnete und mehr selten 3) Oktupol- oder Sextupolmagnete. In Kombination fungieren diese Komponenten als vollwertiges Linsensystem, vergleichbar mit einer LeuchteTeleskop oder LichtMikroskopWenn geladene Teilchen mit hoher Geschwindigkeit von einem Quellenbereich auf einer Seite des Systems eingefangen werden, dann - vorausgesetzt, das System ist gut ausgelegt und eingestellt - treten sie in der gewünschten Weise mit minimalem Teilchenverlust auf der anderen Seite wieder in das System ein ... verlassen. Die Strahllinie zielt normalerweise auf den Teilchenstrahl von a of Partikelbeschleuniger zu einem Bestrahlungsort eines Ziels 'transportieren' (siehe Ziel) für experimentelle Physikforschung oder Anwendungen auf medizinisch, biologisch oder Industriegebiet.