WikiDer > Überweidung
Überweidung ist die situation, dass Vegetation hat nicht die Chance, sich durch oft lang anhaltende intensive Weiden.
Überweidung kann zu Erosion und Desertifikation. Es senkt den Nutzwert, die Produktivität und Biodiversität des überweideten Landes. Es kann weiter zur Verbreitung von Exoten.
Ökonomische Überweidung liegt vor, wenn ca. 85 % der produzierten, grasfähigen (dh oberirdischen) Biomasse von zu vielen oder zu langem Weidegang verbraucht wird. Die Vegetation und damit auch der Boden werden geschädigt und damit entfällt der wirtschaftliche Nutzen.
Eine ökologische Überweidung tritt bereits ein, sobald etwa 50 % der produzierten, grasfähigen Biomasse verbraucht sind. Ökologische Überweidung bedeutet einen ökologischen Verlust, der sich in einer verminderten Biodiversität ausdrückt.
Überweidung tritt auf, wenn es zu viel gibt das Vieh auf einer zu kleinen Fläche weidet oder wenn eine Menge Rinder zu lange auf einer Fläche weiden.
In Wildsystemen ist Überweidung auch dann möglich, wenn Wildtiere, ob heimisch oder nicht, zu große Populationen ohne natürliche Feinde bilden. Das Experiment im Oostvaardersplassen in den Niederlanden hat dies schlüssig bewiesen.
Als klassisches Beispiel wird die Überweidung angeführt Tragödie des Gemeinguts (Tragödie der Commons).