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Paul Huber
Paul Huber
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Vollständiger NamePaul Huber
Geboren17. Februar1918
Verstorben25. Februar2001
LandFlagge der Schweiz Schweiz
NebenerwerbMusikpädagoge, Dirigent, Organist
InstrumentOrgan, Klavier
LehrerWilly Burkhard, Rudolf Wittelsbach, Luigi Favanic, Ernst Hörler, Nadia Boulanger
HauptwerkeSymphonie, Der verlorene Sohn, Helvetikus, Suite in Es, Der Damon, Arlecchino, Pilatus, Das Schaufenster
Portal  Portalsymbol  Musik

Paul Huber (Kirchberg, 17. Februar1918St. Gallen, 25. Februar2001) war ein schweizerischKomponist, Dirigent, Musikpädagoge und Organist.

Lebenszyklus

1928 starben Hubers Mutter und kurz darauf sein Vater an den Folgen einer Fleischvergiftung. Der elterliche Hof wurde verkauft und die neun Kinder wurden bei Onkeln, Tanten und Bekannten der Familie untergebracht. Huber landete im selben Dorf bei einem kinderlosen Ehepaar, dem Bankier Alfons Stolz-Elser und seiner Frau Hedwig, die ihn liebevoll unterstützten. Seinen ersten Klavier- und Theorieunterricht erhielt er bei Helen Tuason in Wollen, der ein Schüler von Emil Frey war.

Huber studierte Pädagogik an einer Fachhochschule im Kanton college Wallis 1933. Außerdem erhielt er Klavierunterricht und wirkte auch im Studentenorchester mit. Er studierte auch an der St. Anthony College im Appenzeller. Auch hier erhielt er Klavier- und Orgelunterricht und spielte im Studentenorchester und sang im Studentenchor. Hier schrieb er seine Studentenlieder und fand die Uraufführung seiner Motette Tantum ergo in der Klosterkirche.

Bis zu seinem Abschluss studierte er an der St. Fidelis College im Stans, wo er mehrere Stücke für Chor und Blasorchester schrieb, die von Studenten aufgeführt wurden. Neben Kammermusik komponierte er sein erstes Orchesterwerk, u.a Hymnische Musik auf den Frühling.

Während seines Militärdienstes schrieb er auch Militärmärsche. Damals hatte er sich entschieden, Musik zu studieren.

Er studierte von 1940 bis 1947 an der Wintergarten im Zürich in den Kisten Kontrapunkt Biene Willy Burkhard, Klavier Biene Rudolf Wittelsbach, Organ Biene Luigi Favanic und Schulmusik bei Ernst Hörler. Von 1947 bis 1948 studierte er bei Nadia Boulanger im Paris. Von 1943 bis 1949 war er Organist in die städtische St. Nicholas-Kirche in Wollen, Schweiz. Von 1951 bis 1983 war er Gesangs- und Klavierlehrer an der Kantonsschule zu St. Gallen. 1979 wurde er Ehrendoktor der Universität FreiburgFreiburg, Schweiz.

In der Zeit nach dem Zweiter Weltkrieg auch als Komponist hatte er erste Erfolge. sind falsch Messe zu Ehren des Heiligen Gallus erhalten von der St. Gallischer Diözesan-Cäcilienverband 3. Preis in einem Kompositionswettbewerb. Das Konzertouvertüre für Blasorchester ging drauf St. Gallisches Kantonalmusikfest im Altstätten erfolgreich uraufgeführt. Die Verantwortlichen für die Eidgenössisches Musikfest in Sankt Gallen beauftragte ihn, ein Werk für ihr Festival zu schreiben. Das war die Aufgabe Frau Musica. Diese Komposition trug zu seiner Bekanntheit über die Kantonsgrenzen und im Ausland bei.

Sein Oeuvre umfasst Lieder für Schule, Kinder, Frauen, Männer und gemischte Chöre. Er komponierte zahlreiche Motetten, Kantaten, Oratorien, Gelegenheitsmusik, eine Kammeroper, ein Singspiel, Sinfonien und Kammermusik. Erwähnenswert sind auch seine Kompositionen für Blas- und Fanfarenorchester sowie Blasorchester.

Kompositionen

Arbeiten für Orchester

  • 1964Konzert für Violine und Orchester Nr. 1
  • De Nostrae actatis angoribus (Symphonie)
  • Symphonie
  • Konzert für Violine und Orchester Nr. 2

Messen und geistliche Musik

  • 1953-1954Der verlorene Sohn, Oratorium für Solisten, gemischten Chor und Orchester - Text: Georg Thürer
  • 1974Lobe den Herren - kleine Liedkantate für Volksgesang, Jugendchor, gemischten Chor und Orgel
  • 1976Kleine Sonnenmesse - für Männerchor, 2 Trompeten, 2 Posaunen und Orgel
  • 1977Messe der Hohen Liebe - für gemischten Chor, Volksgesang, Hörner, Pauken und Orgel - Text: naar Silja Walter
  • 1984Kleine Deutsche Festmesse "Gib uns Frieden" - für gemischten Chor, 2 Trompeten, 2 Posaunen und Orgel
  • Große Messe (im c-moll)
  • Requiem
  • Hymnus Corpus Christi Mysticum
  • Missa brevis in C
  • Geizhals mich
  • Magnificat
  • Tantum ergo (Motette)
  • Te Deum

Arbeit für Blasorchester und Fanfarenorchester und Blaskapelle

  • 1948Helvetikus (patriotische Ouvertüre)
  • 1948Romantische Konzerttour
  • 1955Capriccio
  • 1956Praludium in modo classico
  • 1956Suite in Es
  • 1957Serenade in vier Sätzen
    1. ausschalten
    2. Lied
    3. Zwischenspiel
    4. ausklang
  • 1959Intrade und Fuge
  • 1959Legende
  • 1960Hymne
  • 1960notturno
  • 1960Pastorale Ouvertüre
  • 1960Rondo
  • 1960Sarabande (im alten Stil)
  • 1963Meditation
  • 1963Psalm
  • 1964Introduktion und Choral
  • 1966Der Damon symphonisches Studium mit dem Stirbt irae
  • 1967feiertag
  • 1967Festivalchor
  • 1968Ballade
  • 1969Der fröhliche Musikant (Suite für Blasorchester)
  • 1969Kirmes, Kleine Festouvertüre
  • 1970Arlecchino (Capriccio für Blasorchester)
  • 1970Fantasie in C
  • 1970Jubiläumshymne
  • 1971aufrufu
  • 1972Burtolf (Sinfonische Musik für Blasorchester)
  • 1972Einführung
  • 1973Fantasie Eroica
  • 1973Feierliche Intonation
  • 1974Festlicher Blaserchor
  • 1974Scherzo Capriccioso
  • 1976Hymne "Victimae paschali laudes"
  • 1977Fantasie über eine Appenzeller Volksweise
  • 1978Chor, Variationen und Fuge
  • 1979Sinfonietta "Thurgovia"
  • 1981Schöpfung (für Chor und Blasorchester)
  • 1982Canto Solenne
  • 1982Kleine Festmusik
  • 1984Bergruf
  • 1985Evocazione
  • 1987kaleidoskop
  • 1989Gaudeamus, funf studentische Szenen
  • 1989Triptychon
  • Blasermusik Nr.1, 2 und 3
  • Canzone-Festival
  • Laune für Blaskapelle
  • Helvetica-Bund-Tarif (für gemischten Chor und Blasorchester)
  • prompt
  • Zwischenspiel
  • Pilatus (Sinfonische Musik für Blasorchester)
  • Postlude über ein Gregorianisches Motiv
  • Prolog
  • Symphonische Musik für Blaskapelle

Musiktheater

Opern

Abgeschlossen inTitelTatenPremiereLibretto
1956-1957Das Schaufenster1 Akt1957, St. Gallen, StadttheaterDino Larese

singendes Spiel

Abgeschlossen inTitelTatenPremiereLibretto
1962Die Brücke28. Juni1962, AmriswilDino Larese

Literaturverzeichnis

  • Wolfgang Suppan, Armin Suppan: Das Neue Lexikon des Blasmusikwesens, 4. Auflage, Freiburg-Tiengen, Blasmusikverlag Schulz GmbH, 1994, ISBN 3-923058-07-1
  • Schweizer Komponisten unserer Zeit; Biografie; Werkverzeichnisse mit Discographie und BibliographieWinterthur: Amadeus, 1993, 470 S.
  • Paul E. Bierley, William H. Rehrig: Die Heritage Encyclopedia of Band Music - Komponisten und ihre Musik, Westerville, Ohio: Integrity Press, 1991, ISBN 0-918048-08-7
  • Joachim Buch: Paul Huber - Schweizer Composer von Internationalem Rang, in: CLARINO - Internationale Zeitschrift für Bläsermusik, Oktober 1990, S. 17 - 19
  • Herbert Frei: Schweizer Märsche schweizer Marsch Komponisten - Ein Lexikon, Mellingen: Verlag Herbert Frei, 1988. ISBN 978-3-90565-501-8
  • Hans Steinbeck, Mathes Seidl: Komponisten suisses de notre temps, Winterthur: Amadeus Verlag, 1983. 247 p.

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