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Piaggio FW P 149 D
Piaggio FW 149D

Das Piaggio P 149 D ist ein einmotoriges Flugzeug, das 1953 entworfen und später von . hergestellt wurde Piaggio & Co., Genua, Italien. Das Flugzeug wurde später unter dem Namen Piaggio FW P 149 D von der Focke-Wulf GmbH (später VFW, Vereinigte Flugnische Werke) in Lizenz hergestellt Bremen, Deutschland.

Das Gerät wurde hauptsächlich von der Deutsche Luftwaffe zwischen 1957 und 1989 als Kommunikations- und Trainingsflugzeug eingesetzt. 75 Flugzeuge wurden von der deutschen Luftwaffe bei Piaggio bestellt und ca. 190 in Lizenz gebaut Focke-Wulf.

Entwicklung

Im August 1950 begann Giovanni P. Casiraghi mit der Konstruktion der P-148. Die P-148, ein kleines, komplett aus Aluminium gefertigtes Schulflugzeug, war sehr solide. Dieses Flugzeug wurde als Zweisitzer in Spornradkonfiguration mit einer Lycoming O-435 A von 190 PS als Antriebsquelle konzipiert. Die AMI (Aeronautica Militare Italiana, die italienische Luftwaffe) hat insgesamt 100 dieser Trainer bestellt.

Die P-149 wurde auf Basis dieser P-148 entwickelt. Durch die Verwendung von Teilen aus der P-148 konnte die P-149 blitzschnell entwickelt werden. Der erste Testflug fand am 19. Juni 1953 statt. Es war ein elegantes Flugzeug geworden, ausgestattet mit 4 bis 5 Sitzen, Einziehfahrwerk, Konstantgeschwindigkeitspropeller und einem schwereren Motor als die P-148. Zunächst kam der 260 PS starke GO-435-C2 Lycoming zum Einsatz, um mit anderen (Militär-)Trainern, wie dem Saab Safir und der Buche T-34 Mentor. Unter anderem aufgrund der hohen Produktionskosten, bedingt durch die geringen Stückzahlen, war der Einkaufspreis nicht wirklich wettbewerbsfähig. Doch in Bezug auf Qualität, Verarbeitung und Leistung übertraf die P-149 ihre Zeitgenossen bei Weitem. Nur drei Prototypen wurden gebaut. 1954 gewann eine P-149 die Airtour of Italy, pilotiert von dem berühmten deutschen Drachen-Ass Adolf Galland.

Die deutsche Luftwaffe interessierte sich zunächst nicht wirklich für diesen Trainer. 1955 fand jedoch ein Wettbewerb zwischen dem Beech Mentor, dem Saab Safir und dem P-149 statt. Ein Prototyp zeigte eine brillante Flugdemonstration und ließ seine Konkurrenz weit hinter sich. Das geweckte Interesse wurde durch eine Bauchlandung fast zunichte gemacht; der Pilot hatte in seiner Begeisterung vergessen, das Fahrwerk auszufahren. Nur der Propeller wurde beschädigt und sofort ersetzt. Am nächsten Tag flog sie wieder, was ihre solide Konstruktion bewies. Aufgrund des geräumigen Sitzes und dem Wunsch, sie neben dem Trainingsflugzeug auch als Verbindungsflugzeug einzusetzen, wurde die P149 schließlich zur ersten Wahl.

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Die deutsche Luftwaffe wurde Käufer dieses Flugzeugs. Die von der Luftwaffe bestellte neue Version erhielt die Typenbezeichnung P 149 D. Darin wurden die deutschen Vorgaben, wie ein schwereres Triebwerk, umgesetzt. 75 Flugzeuge wurden bei Piaggio bestellt und gebaut, danach etwa 190 in Lizenz von Focke-Wulf in Bremen gebaut. Die Motoren wurden zunächst von Piaggio geliefert, später erhielt BMW die Lizenz, sie in München zu bauen.

Zudem wurden fünf Flugzeuge einer anderen Ausführung (P 149 E) als zivile Trainer in die Schweiz verkauft. Ein Teil der P 149 U (diese Flugzeuge waren mit Klimaanlage ausgestattet) wurden an die Uganda Air Force verkauft, weitere Nutzer waren Tansania, Nigeria und ein einzelnes Flugzeug in Israel.

Technische Daten

  • Besatzung: 1
  • Kapazität: 3 oder 4 Passagiere oder 1 Schüler.
  • Länge: 8,78 m²
  • Spannweite: 11,12 m
  • Höhe: 3,00 m²
  • Motortyp: Avco Lycoming GO-480-B1 A6, 6-Zylinder-Boxermotor.
  • Leistung: 274 PS bei 3400 U/min
  • Gewicht: max. 1820 kg
  • Gewicht für Kunstflug: max. 1470 kg
  • Leergewicht: ±1165 kg
  • max. Geschwindigkeit: 380 km/h - 205 kn
  • Reisegeschwindigkeit: 233 km/h - 125 kn
  • Steiggeschwindigkeit: 4,9 m/s - 900 ft/min
  • Decke: 5000 m - 15000 ft

Verweise

  • Flughandbuch - P149D, Version 1 - Juli 1983, Deutsche Luftwaffe.