WikiDer > Piatus

Piatus
Relikt von Piatus während der Großen Prozession von Tournai
St. Piatus Kirche oftus seklin
Piat.jpg

Piatus (Benevent, ? — Tournai, 1. Oktober286) war laut Martyrologie Romanum ein Märtyrer und Heiliger des dritten Jahrhunderts. Der Festtag dieses "Apostels von Tournai" ist der 1. Oktober.

Lebenslauf

unter Kaiser Maximian schickte die Papst Piatus nördlich von Gallien zu Glauben verbreiten. Er war Teil einer Gruppe von zwölf Personen, darunter: Dionysius (der nach Paris ging).[1] Piatus selbst ist in Tournai gelandet und hat dort viele Umbauten vorgenommen. Dies brachte ihn in Konflikt mit Rictiovarus, dem Pfarrer aus der Region. Rictiovarus ließ seine Soldaten eine Reihe von Piatus' Anhängern töten, aber dieser setzte seine Missionsarbeit rücksichtslos fort. Dies war das Signal, ihn zu verhaften und zu foltern. Es stellte sich heraus, dass ein römischer Soldat ihn skalpiert hatte, aber Piatus nahm seine Käppchen in die Hand und ging noch weiter aus der Stadt hinaus, wo er schließlich den Geist aufgab.

Laut der Vita Sancti Eligi Piatus war in Vergessenheit geraten, bis Eloi um 650 auf wundersame Weise seine Überreste zusammen mit einigen langen Nägeln entdeckte, die er als Beweis für sein Martyrium nahm. In dieser Vita kommt Vita seklin als der Ort dargestellt, an dem Piatus starb.

Das Passio Sancti Piatic wurde wahrscheinlich im neunten Jahrhundert bearbeitet. Damals herrschte eine lebhafte Verehrung, wie der Piatus-Altar um 800 in der St.-Vedastus-Kirche der Abtei Saint Vaast. Der Autor aus Tournai wurde stark von der Geschichte von . inspiriert Lucian von Beauvais.[2]Usuardus nahm es in sein Martyrium auf.

Anbetung

Zur Hauptsache Kirchen des Heiligen Piatus gehören:

Externer Link

Literatur

  • M. Coens, "Note sur Saint Piat", in: M. Amand und H. Lambert (Hrsg.), Le sous-sol archeologique de l'église de Saint-Piat a Tournai, im: Archäologica Belgica, Nr. 222, Brüssel, Service national des Fouilles, 1980
  • Brigitte Meijns, Aachen oder Jerusalem? Entstehung und Reform der kanonischen Institutionen in Flandern bis etwa 1155, Löwen, Universitätspresse, 2000

Quellen und Hinweise

  1. Erwähnt in der Hagiographie von viktorianisch und fuscian.
  2. J. B. Sollerius, Acta Sanctorum