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Pierre Lys

Pierre Nicolas Emmanuel Marie Lys (Herve, 11. August1779 - verviers, 14. Mai1849) war ein BelgierVertreter des Volkes.

Lebenszyklus

Lys war ein Sohn des Rechtsanwalts Philippe Lys und Marie-Thérèse Dehousse. Er heiratete Jeanne Dubois. Die Familie blieb kinderlos.

Nach dem Sekundarunterricht am Maria-Theresia-Kolleg in Herve promovierte er in Rechtswissenschaften (1798) an der École Centrale in Lüttich und ließ sich als Rechtsanwalt in Herve (1798-1800) und in Verviers (1800-1815) nieder, wo er auch als Anwalt tätig war. 1805-1806 war er06 Stadtrat aus Verviers. Von 1815 bis 1833 war er Notar in Verviers.

Im Jahr 1830, als berüchtigter Orangeman, überfallen und sein Haus wurde von Meutereien geplündert und gründlich zerstört. Er machte sich zu Feinden, weil man annahm, er habe von der Stadt eine zu hohe Entschädigung für die Reparaturen verlangt. Andererseits ließ er wissen, dass er Republikaner sei und geneigt sei, sich Frankreich anzuschließen.

Er gründete die Zeitungen in Verviers Le Franchimontois (1839-1842) und L'Union Constitutionnelle (1847-1849), der seine politischen Ambitionen unterstützte.

1839 wurde er zum liberalen Abgeordneten des Parlaments gewählt Bezirk Verviers und bekleidete dieses Mandat bis 1848. Im Zuge der Revolution in Frankreich und anderen europäischen Ländern wurden konservativere Kandidaten bevorzugt und er wurde nicht wiedergewählt.

Er war außerdem:

  • Schatzmeister der Kirchenfabrik der Kirche Saint-Remacle in Verviers (1809-1842),
  • Gründer (1809) und angesehener Meister der Freimaurerloge Les Philadelphes in Verviers und finanzierte den 1834 in Verviers erbauten Tempel,
  • sogenannter 'Großmeister' des abtrünnigen Freimaurerbundes von Lüttich (1838),
  • Empfänger des Wohltätigkeitsbüros von Verviers, Soiron und Xleveresse.

Literatur

  • Louis-B. KOCH, Le Stellvertreter Pierre Lys, in: Bulletin de la Société d'histoire et d'archéologie du Plateau de Herve, 1982.
  • Louis-B. KOCH, Pierre Lys, in: Nouvelle Biographie nationale de Belgique, T. I, Brüssel, 1988.
  • Jean-Luc DE PAEPE & Christiane RAINDORF-GERARD, Le Parliament Belge, 1831-1894, Brüssel, 1996.

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