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Pipilotti Rist
Pipilotti Rist
Pipilotti Rist
persönliche Daten
Vollständiger NameElisabeth Charlotte Rist
SpitznamePipilotti Rist
Geboren21. Juni1962
GeburtslandSchweiz
Staatsangehörigkeitschweizerisch
Beruf(e)Videokünstler
Leitdaten
Stil(e)Videokunst, Installationskunst
RKD-Profil
offizielle Website
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Pipilotti Rist, vollständiger Name Elisabeth Charlotte Rist (Greift, 21. Juni1962) ist ein schweizerischVideokünstler. Sie hat ihren Namen von Pippi Langstrumpf aus den Geschichten von Astrid Lindgren. Wie Pippi Langstrumpf versteht sie sich als Frau, die spielerisch die Welt erkundet.

Arbeit

Im 1986 Pipilotti Rist wurde mit ihrem Abschlussvideo berühmt Ich bin nicht das Mädchen, das viel vermisst (Video, 8 Minuten), in dem sie selbst wie eine Marionette tanzend zu sehen ist. Im 1992 mit dem Video wurde sie international bekannt Pickel-Porno (Video, 12 Minuten), in dem sie Sex auf feminine intuitive Weise porträtiert.

Ihre Arbeit hat sich von Single-Channel-Videos zu Dual-Channel-Videos, oft gegeneinander in einer Raumecke projizierten Filmen, zu raumfüllenden Installationen entwickelt, in denen das Publikum Teil der Installation wird.

Neben ihrer Arbeit als Videokünstlerin ist sie auch Mitglied der Popgruppe Les Reines Prochaines. Ihr eigener Gesang und ihre Musik sind daher in mehreren ihrer Werke zu hören, die sich auf populäre Popmusik beziehen, wie zum Beispiel in Schluck mein Meer (Video, 8 Minuten) von 1996, in dem sie ihre eigene Version von version Böses Spiel von Chris Isaac singt.

Die Techniken, die sie bei der Herstellung ihrer Filme anwendet, ähneln denen in Videoclips. Ihre Filme sind zum Beispiel oft in verschiedene Einstellungen unterteilt, die eher nach Rhythmus als nach Kontinuität geschnitten werden. Sie überlagert oft Videobilder mit Chroma-Key, wodurch das endgültige Video aus mehreren Ebenen besteht. Sie macht ausgiebigen Gebrauch von glatten Kamerabewegungen. Die . ist regelmäßig Fischaugenlinse gewohnt extrem Nahansicht Filmen.

In ihrer Arbeit hat sie Raum für innere Bilder, wie zum Beispiel träumen und Emotionen. Sie verwendet helle Farben, um das Gefühl von zu erzeugen Video das repräsentiert die 'reale' Welt. Ihre Videoarbeit vergleicht sie mit Malerei, nur bewegend. Pipilotti Rist vergleicht auch den Entstehungsprozess eines Videos mit Malerei, ihr ist vor allem die Ausdruckskraft wichtiger als der Realismus.

Ihre Arbeit wird manchmal als feministisch kategorisiert, während sie es selbst eher als ihre skurrile Art sieht, die Welt zu sehen. Damit reiht sie sich in eine Gruppe neuer Künstler ein, die ihr Weltbild mit unterschiedlichen Medien prägen.

Ihre Arbeiten sind regelmäßig im Zentralmuseum Utrecht, wo sie 2001 eine Einzelausstellung hatte. 2009 hatte Pipilotti Rist eine große Ausstellung in Museum Boijmans Van Beuningen, 'Elixir', einschließlich neuer Werke, die speziell für Boijmans angefertigt wurden. Die Videos, Darstellungen paradiesischer Darstellungen von Schönheit und Unschuld, wurden in einer 1500 m2 großen Installation von Rist als Gesamtkunstwerk gezeigt.

Externe Links

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