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Pomesanië
Ostpreußen mit Pomesanien 1648

Pomesanien (Polieren: pomesanien; Deutsche: pomesanien; Latein: pomesania) ist eine historische Region und ehemalige Diözese in Polen.

Erdkunde

Pomesanien erstreckt sich am rechten Ufer des Nougat und der Weichsel heraus wislahaf bis es Kulmerland. Es grenzt an die historischen Regionen Pommern im Westen, auf Ermland und Pogesania im Osten und nach Kulmerland im Süden. Die Region umfasst die Städte Kwidzyn (Mariënwerder) und Elbing (Elbing).

Geschichte

Pomesanien war einer der Nomen der Antike Preußen, der Lebensraum des Stammes der pomesans. Es wurde im dreizehnten Jahrhundert von den Rittern der erobert Deutscher Orden. Die gleichnamigen Städte entstanden 1233 und 1237 um die vom Orden erbauten Festungen Mariënwerder und Elbing, die von deutschen Einwanderern besiedelt wurden. Das Vermächtnis Wilhelm von Modena gründete 1245 das Bistum Pomesanien mit Sitz in seat Riesenburg, das größer war als das alte Auenland. 1525 Bischof25 Erhard von Queis zum Protestantismus über. Der Titel „Bischof von Pomesania“ fiel damit an die Bischöfe von Kulmerland. Innerhalb Preußen das Gebiet gehörte seit 1773 zur Provinz Ostpreußen und als solche seit 1871 bis zum Deutsches Kaiserreich. Nach der deutschen Niederlage im Zweiter Weltkrieg wurde 1945 Pomesien Polen ausgezeichnet.