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Versandhandel ist es fern kaufen von Waren, die anschließend versendet werden Post oder Kurier wird geliefert.
Für die Abgabe der Bestellung gibt es mehrere Möglichkeiten: per Formular per Post, Fax oder E-Mail oder beispielsweise telefonisch. Immer mehr Bestellungen gehen über Internet getan. Die Produkte werden dann zu Ihnen nach Hause oder an die bei der Bestellung angegebene Adresse geliefert.
EIN Versandkatalog ist die Liste der Produkte, die von einem bestimmten Unternehmen erhältlich sind. Der Kunde kann daraus wählen und oft über eine Zahlen-Buchstaben-Kombination angeben, welches Produkt er bestellen möchte.
Geschichte
19. Jahrhundert
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts kam in den Niederlanden der Postkauf in Mode. Teilweise aufgrund der Einführung der Stempel 1852 wurde es einfacher, Waren relativ schnell, zuverlässig und günstig zu versenden.[1]Einer der ersten niederländischen Versandhändler war die Eerste Nederlandsche Schakelszaak Dietz, die seit 1857 Kataloge herausgab. Auch Anbieter von Medikamenten, die sich schuldig gemacht haben Quacksalberei boten ihre Produkte per Post an. 1854 beispielsweise inserierte Thomas Holloway in niederländischen Zeitungen mit Pillen und Salben, die gegen fast jedes Leiden helfen würden. Diese Pillen konnten zunächst nur per Post bestellt werden.[2]
20. Jahrhundert
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts ging der Versandhandel in den Niederlanden zurück. Dies war vor allem auf den Ersten Weltkrieg zurückzuführen, der zu einem Rückgang des Welthandels führte. Zudem sei, auch wegen der Quacksalber, Misstrauen gegenüber den Versandhändlern entstanden.[3]Nach dem Zweiten Weltkrieg belebte sich der Versandhandel in den Niederlanden wieder. 1956 zählte das Wirtschaftsinstitut für Selbständige in den Niederlanden 143 Versandhändler. Die meisten von ihnen verkauften hauptsächlich Kleidung.[4] Dazu gehörten Unternehmen wie die Textielcentrale Hulst, Noordeloos te Noordeloos, die Zeeuwse Textielcentrale und Wehkamp. Die Belebung des Versandhandels wurde zum Teil durch den Nachholbedarf der Verbraucher nach der Besetzung und den Anstieg der Ratenkäufe erklärt.[5] Der Kauf auf Raten führte zu Kritik. Menschen kauften Produkte, die sie sich kaum oder nicht leisten konnten und verschuldeten sich dadurch.[6] Die Regierung wollte daher den Kreditkauf einschränken. Dies war einer der Gründe für die Gründung des Allgemeinen Niederländischen Verbands der Versandhandelsunternehmen (NPB) im Jahr 1956.[7]
In den 1960er Jahren gab es ein starkes Wachstum bei einem bestimmten Versandhaustyp: dem Buchclub. Insbesondere der Niederländische Buchclub, Boek & Plaat und ECI (Europaclub International) konnten ihren Umsatz steigern. Die Rekrutierungsmethoden dieser Buchclubs, die werbung und Coupon-Anzeigen, die Mitglieder anwerben, waren jedoch umstritten.[8]Auch die etablierten Versandhäuser wuchsen in den 1960er und 1970er Jahren. 1979 bestellte die Hälfte der niederländischen Bevölkerung manchmal bei einem Versandhändler.[9] Der Aufstieg der Konsumenten Gesellschaft führte zu einer Zunahme des Angebots an erschwinglichen Konsumgütern. Neben Bekleidung bieten auch Versandhändler wie Wehkamp und Neckermann zunehmend auch Unterhaltungselektronik und Küchengeräte. Weitere namhafte Versandhändler, die ab den 1980er Jahren oder früher in den Niederlanden aktiv wurden, sind Otto, klingeln, Anbieter von Gartenbedarf Bäcker und pabo, Anbieter von Erotikartikeln.
Aufgrund des wachsenden Wettbewerbs zwischen den Versandhändlern wurden immer aggressivere Marketingtechniken eingesetzt, wie z Gewinnspiel. Eines der Unternehmen, das diese Technik anwendete, war Lekturama.
Internet-Verkauf
Ab den 1980er Jahren wurde das Phänomen Teleshopping auf. Für die Präsentation der Produkte kamen neue Techniken zum Einsatz, wie z Viditel, Videokassetten und Fernsehen. Davon machten auch Versandhändler Gebrauch. Laut einer Studie des Wirtschaftsinstituts für den Mittelstand aus dem Jahr 1981 würde Teleshopping kurzfristig kaum zusätzliche Umsätze für Versandhändler generieren.[10]Mit dem Aufkommen des Internets als Vertriebskanal eröffneten Versandhändlern neue Möglichkeiten, ihre Kunden zu erreichen. Etablierte Versandhändler wie Neckermann und Otto hatte jedoch Schwierigkeiten, den Übergang vom Versandhandel zum Internet zu vollziehen.[11]
Siehe auch
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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