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ProDemos ist ein Informationszentrum mit dem Nebentitel „Haus für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit“ und bietet Informationen im Bereich Staatsbürgerschaft, Rechtsstaatlichkeit und Demokratie. Die Organisation befindet sich gegenüber dem Hof im Den Haag.
ProDemos „erklärt die Spielregeln von Demokratie und Rechtsstaatlichkeit und zeigt, was Sie selbst tun können, um Einfluss zu nehmen – in der Gemeinde, der Provinz, dem Land und Europa“. Eines der Ziele von ProDemos ist es, vielen Menschen und Schulen das Kennenlernen zu ermöglichen Politik und die Arbeit der Repräsentantenhaus.
Das ProDemos-Gebäude befindet sich direkt vor dem Hof. Das Besucherzentrum bietet Führungen durch den Binnenhof an und nutzt dabei die Ausstellungsraum unter dem Ridderzaal die von ProDemos verwaltet wird.
Stellvertretender Direktor ab 20. Januar 2020 ist Chef von Gennip. Sein Vorgänger, Eddy Habben Jansen, war seit dem 1. Juli 2016 Direktor von ProDemos.
Geschichte
Dieses Institut wird seit 1997 diskutiert, in der Anfangszeit ging es vor allem um Pläne für eine Art interaktives Museum in Den Haag.
Es Ministerium für Inneres und Königreichsbeziehungen hat Geld gesucht, um das Institut zu realisieren. Zuerst war von einem 'Haus der Demokratie' die Rede und es sollte Teil des Nationales Geschichtsmuseum. Der ursprüngliche Name war Haus für Demokratie und Rechtsstaat. Ab 15. September 2011, bei der offiziellen Eröffnung, wurde daraus ProDemos, mit dem bisherigen Namen im 'Untertitel'.
Missbrauchsaffäre
Ein leitender Angestellter wurde 2019 entlassen, weil er erwachsene, aber noch recht junge männliche Untergebene dazu angestiftet hatte, Sex mit ihm zu haben, wodurch seine Position missbraucht wurde. Auf Initiative des Repräsentantenhauses unter der Leitung von Tjibbe Joustra in einem solchen Fall eine externe Untersuchung unter anderem zur Abwägung von Privatsphäre der Untergebenen gegen Offenheit eingeleitet. Auch ProDemos hat gegen den ehemaligen Mitarbeiter Anzeige erstattet.[1][2][3] Der Mitarbeiter wurde nicht strafrechtlich verfolgt, da ihn keines der Opfer angezeigt hatte. Am 4. Mai 2020 verließ Direktor Eddy Habben Jansen das Institut wegen der Rolle, die die Geschäftsführung bei der Bekämpfung der Missbrauchsaffäre gespielt hatte.[4][5]
Externe Links
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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