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Processus mastoideus
Processus mastoideus
Processus mastoideus ossis temporalis
Knochen
Kopfseite mit Processus mastoideus direkt unter dem Ohr.
Processus mastoideus
Nachschlagewerke
Grays Anatomie34,141
Dorlands/Elsevierp_34/12667534
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Das Warzenfortsatz (Synonym: das Mastoid) oder die nippelförmiger Vorsprung des Schläfenbeins, ist am Mann ein hervorstehender Teil der Unterseite des os temporale (Schläfenbein) und ist Teil des Schädel. Der Warzenfortsatz befindet sich hinter dem Ohr. Muskeln die anhängen sind die Digastricus-Muskel, M. sternocleidomastoideus, Splenius-Capitis-Muskel, und der Musculus longissimus capitis. Der Vorsprung hat somit die Funktion, den Kopf zu biegen und den Kopf zu öffnen Unterkiefer, die Unterkieferhälften sind beim Menschen zu einem Ganzen verschmolzen.

Der Warzenfortsatz ist bei Männern größer als bei Frauen. Dieser Größenunterschied ist eines der Merkmale, anhand dessen das Geschlecht eines im Boden gefundenen menschlichen Schädels bestimmt werden kann.

Evolutionärer Ursprung

Der Warzenfortsatz ist homolog zum os epiotisch, das bei basalen Fischen ein Knochen des hinteren Schädeldachs und bei den in ein Ohrknochen ist Fruchtwasser. Bei der Säugetiere der Warzenfortsatz verschmilzt typischerweise vollständig mit dem Schläfenbein. Dieses Attribut ist ursprünglich für die KronengruppeSäugetiere, die Nachkommen der letzter gemeinsamer Vorfahre aller lebenden Säugetiere und eine mögliche Synapomorphie, gemeinsames abgeleitetes Eigentum dieser Kronengruppe.

Etymologie

Der griechische Arzt Galen unterscheidet am Schläfenbein drei Fortsätze (ἀποφύσεις), einschließlich des Warzenfortsatzes (μαστοειδής), die von der . abstammen griechisch , masto, was Brust bedeutet.[1][2] Der Name "Nippelknochen" aus dem 19. Jahrhundert, der manchmal noch informell verwendet wird, bezieht sich auf die gleiche Bedeutung.

Siehe auch

Literatur Referenzen

  1. Aelius Galenus, Das usu-partium 11.20
  2. Hyrtl, J. (1880). Onomatologie Anatomica. Geschichte und Kritik der anatomischen Sprache der Gegenwart. Wien: Wilhelm Braumüller. K. K. Hof- und Universitätsbuchhändler.