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Pöschl

poschl ist ein Unternehmen in Landhütte (Bayern), die Schnupftabak macht. Gegründet wurde das Unternehmen am Heiligabend 1902 vom Kaufmann Alois Pöschl als „Brasiltabakfabrik A. Pöschl & Cie“. Sein Gesellschafter Max Ebenherr verließ das Unternehmen nach kurzer Zeit.[1]

Die meisten bayerischen Schnupftabakhersteller haben eine Geschichte, die bis in die Fabriken des 18. Jahrhunderts zurückverfolgt werden kann. Dies gilt nicht für Pöschl. Aber auch Pöschl gibt es schon lange und ist (unter anderem durch besseres Marketing) ganz groß geworden. So hat das Unternehmen beispielsweise Produkte für bestimmte Zielgruppen benannt. Es gibt einen FC Bayern Schnupftabak und einen Gluck-Auf Schnupftabak, gerichtet auf MinenarbeiterAuch die Verpackungen und Aromen werden von diesem Unternehmen ständig modernisiert.[2]

Bayerischer Schnupftabak wird Schmalzler (von schmelzendem Fett) genannt, weil er Fett enthält Speck oder aus geklärte Butter wurde hinzugefügt. Dies dient als Mittel zum Zurückhalten von Feuchtigkeit. Da es nicht als ethisch angesehen wurde, einem Stimulans wertvolle Nahrungsfette hinzuzufügen, wurde diese Verwendung von Nahrungsfett verboten. Aus diesem Grund begannen die Tabakkonzerne hinzuzufügen Vaselineöl.[3]

Weitere Hersteller von Schmalzler Schnupftabak sind Bernard Schnupftabak GmbH in Regensburg (Bayern)[4] und Sternecker aus Straubing. Letztere verkaufte auch eine Variante, bei der man das Fett selbst hinzufügen musste.[5] Traditionelle Benutzer könnten dann immer noch Speckfett oder Butterfett verwenden. Sternecker (Einzelunternehmen) wurde 2017 aufgelöst.[6]