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Raf Van Hulse

Raf Van Hulse (Johannes in Eremo, 22. September1903 - Antwerpen, 24. Januar1977) war ein Belgier Lehrer, flämischer Schriftsteller und Mitarbeiter während der Zweiter Weltkrieg.

Lebenszyklus

Van Hulse war ein Sohn des Schulleiters der städtischen Schule in Sint-Jan-in-Eremo und folgte ihm 1931 in dieser Position. Sozial engagiert engagierte er sich im katholischen Vereinsleben der Meetjesland.

Er kam in Kontakt mit dem flammenden Priester Robrecht De Smet, der ihn zum Verantwortlichen für den Betrieb der Junge flämische Gemeinschaft im Ostflandern. Er entwickelte sich radikal, wurde toller holländer und freunde dich an Wies Möns.

1940 befürwortete er die volle Zusammenarbeit mit Deutschland und schloss sich dem an Allgemeine SS Flandern. 1942 zog er in die Ostfront als Korrespondent oder Kriegsberichter. Seine Botschaften wurden bei Radio Brüssel gelesen und erschienen in Der SS-Mann. Er wurde verletzt und kehrte nach Belgien zurück.

Im Frühjahr 1944 wurde er Inspektor der Hitler-Jugend Flandern. Ende August 1944 floh er nach Deutschland und wurde Flämische Regierung als Landesjugendleiter eingetragen.

Im Mai 1946 wurde er festgenommen und zum Tode verurteilt. Die Verurteilung wurde 1947 und 1948 bestätigt, aber dann wurde er begnadigt und 1952 freigelassen. Anschließend arbeitete er als Kellner in Antwerpen.

Er trug auch zu Nachkriegskollaborationsmagazinen wie Dietland Europa, Bruderband und Birkenkreuz.

Veröffentlichungen

  • Poldervolk, Bauernroman, 1939.
  • Blutgruppe O, autobiografischer Kriegsroman, 1960 erstmals unter dem Autorennamen Domien Van Rietvelde (zweite Auflage 1968) erschienen, 2008 unter dem Namen Raf Van Hulse neu aufgelegt.

Literatur

  • A. THÖLEN, Flamen an der Ostfront, Etnika, Antwerpen 1975.
  • J.VINX, Flandern in Uniform 1940-1945, Etnika, Antwerpen 1982.
  • M. DE WILD, De Kollaboratie - Belgien im Zweiten Weltkrieg, Antwerpen, De Nederlandsche Boekhandel, 1985.
  • P. J. VERSTRAETE, Der Ostfront-Roman in der flämischen Literatur, 1994
  • P. J. VERSTRAETE, Raf Van Hulse, ein bleibendes Rätsel, in: Tekos, 1995.
  • P. J. VERSTRAETE, Raf Van Hulse, in: Neue Enzyklopädie der flämischen Bewegung, Tielt, Lannoo, 1998.