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Richard Swinburne
Richard Swinburne

Richard Swinburne (Smethwick, 26. Dezember1934) ist ein englischer Religionsphilosoph. Swinburne ist emeritierter Professor der Universität von Oxford. Er verteidigt das sogenannte Theismus. Der Theismus geht davon aus, dass Gott und dass es solide wissenschaftliche Argumente für die Existenz Gottes gibt. Eines der Hauptargumente für die Existenz Gottes ist nach Swinburne die Idee, dass alles einen bestimmten logischen Zweck hat.

Swinburne bemerkte einmal in einem Interview:

Die Ordnung in der Natur mit ihrer Zweckmäßigkeit kann nicht allein durch die Wissenschaft erklärt werden. Ich möchte damit die Existenz Gottes nicht beweisen, aber als möglich und sehr plausibel darstellen. Die Existenz Gottes gibt unserer ganzen Erfahrung einen Sinn. Es gibt ein Universum, es gibt Naturgesetze und es gibt Menschen, die mit Bewusstsein und moralischem Sinn leben. Wenn ich nach einer Erklärung all dieser öffentlichen Tatsachen suche, ist die beste Erklärung für mich die Existenz eines allwissenden und allmächtigen Gottes. Darüber hinaus haben wir das Zeugnis der Heiligen Schrift über das Leben, den Tod und die Auferstehung Jesu Christi. Dies sind auch öffentliche Tatsachen, die die Wissenschaft untersuchen kann.

Swinburne tritt in Debatte mit dem niederländischen Atheisten Hermann Philipse. Laut Swinburne ist es Atheismus eine unvernünftige Position. Es Theismus andererseits rational begründet werden kann. Swinburne beruft sich auch auf die Wahrscheinlichkeitstheorie zur Untermauerung des Theismus.

Bücher von Swinburne

  • Die Kohärenz des Theismus, 1977
  • Die Existenz Gottes, 1979 (Neuauflage 2004). Übersetzung: Die Existenz Gottes, Baarn: Callenbach, 1997
  • Glaube und Vernunft, 1981
  • Die Evolution der Seele, 1986
  • Verantwortung und Sühne, 1989
  • Offenbarung, 1991
  • Der christliche Gott, 1994
  • Gibt es einen Gott?, 1996
  • Vorsehung und das Problem des Bösen, 1998
  • Epistemische Begründung, 2001
  • Die Auferstehung des menschgewordenen Gottes, 2003

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