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Rie Cramer | ||||
Rie Cramer (1947) Foto: L.H. Hofland | ||||
| Allgemeine Information | ||||
| Vollständiger Name | Marie Cramer | |||
| Geboren | 10. Oktober1887 | |||
| Verstorben | 16. September1977 | |||
| Land | ||||
| Arbeit | ||||
| Genre | Kinderbuch, Illustrationen | |||
| dbnl-Profil | ||||
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Marie (Rie) Cramer (Sukabumi (Java, Indonesien), 10. Oktober1887 – Laren, 16. September1977) war ein NiederländischIllustrator, Buchbinder-Designer und Schriftsteller. Sie gehörte unter anderem Ben Wierink, Wilhelmina Drupsteen und Nelly Bodenheim, um 1900 zu den ersten niederländischen Künstlern, die nach künstlerischen Prinzipien arbeiteten, um ästhetisch ansprechende Bilderbücher für Kinder zu schaffen.[1] Nelly Bodenheim und Rie Cramer wurden die beiden bedeutendsten Illustratoren ihrer Zeit. Cramers Werk war größer und flüssiger, Bodenheims Werk wurde jedoch als origineller und künstlerischer angesehen.[2]
Biografie
Rie Cramer ist aufgewachsen in Niederländisch-Ostindien als Jüngste in einer Familie von vier Mädchen. Im Blitz sie beschreibt die Atmosphäre des Lebens in Indien, das in einem großen Haus mit vielen Dienern lebt; eine coole frau als mutter und vater, der nie da war, weil er Kapitän war. Als Rie Cramer neun Jahre alt war, ging ihre Mutter mit den Kindern in die Niederlande. Sehr früh ging sie zum Kunstakademie in Den Haag. Sie begann, Kindergeschichten zu schreiben und Zeichnungen anzufertigen. Als Siebzehnjährige zeigte sie dem Herausgeber W. de Haan in Utrecht. Er war beeindruckt und beauftragte sie 1906 mit dem Buch Von Mädchen und Jungen. Sie hat in diesem Genre ausführlich veröffentlicht.
Sie hat auch illustriert Märchen des Brüder Grimm, Charles Perrault (Märchen von Mutter Gans), Hans Christian Andersen und Russisch Märchen. Außerdem hat sie Bücher von Nienke van Hichtum und Anna Sutorius belüftet. Cramer lieferte Texte und Illustrationen für insgesamt 120 Kinder- und Märchenbücher und prägte als fester Illustrator das Gesicht der vielgelesenen Kinderzeitschrift mit Sonnenschein. Sie hat auch Zeichnungen für das monatliche Kindermagazin gemacht Unser Zuhause von Henriette Dietz und Katharina Leopold. Sie war auch Töpfer, entworfene Kostüme, Exlibris, dekorative Teller, Menüs und Sätze. Ihren Höhepunkt erreichte ihre Karriere in den 1920er und 1930er Jahren.
Verse aus ihrer Hand wurden vertont von Nelly van der Linden aus Snelrewaard und erschien in den Kinderliederpaketen Lieder mit Bildern (um 1913), Neue Melodien (um 1920), Lieder am Feuer (ca. 1923) und Lieder am Fenster (1923). Später schrieb Cramer Romane, Theaterstücke und Hörspiele unter dem PseudonymeMarc Holman und Annie Smith. Während der Zweiter Weltkrieg Sie schrieb Verse des Widerstands.
Rie Cramer war dreimal verheiratet, darunter 1922 mit dem Schauspieler Eduard Verkade, hielt sich aber für das Familienleben nicht geeignet und schätzte ihre Freiheit. Sie war viel im Ausland unterwegs. Auf Mallorca sie hat ein haus gekauft. Sie hat dort Fliesen gemacht. Sie schrieb auch drei Bücher auf Mallorca (Viva Mallorca, Mallorca - Insel der Ruhe, und Mallorquiner). Von 1954 bis Anfang der 1970er Jahre lebte sie schließlich bei Freunden auf Mallorca. Als das nicht mehr möglich war, kehrte sie in die Niederlande zurück.
Arbeiten in öffentlichen Sammlungen (Auswahl)
Arbeit
- 1906 - Von Mädchen und von Jungen
- 1907 - Von Jungs und Mädels
- 1909 - Kinderbuch
- 1910 - Die Diamantprinzessin
- 1912 - Olof der Findling
- 1913 - Bilder mit Versen
- 1914 - Frühlingslieder
- 1919 - Eine hinduistische Liebesgeschichte
- 1920 - Tristan und Isolde
- 1921 - Popping A.B.C.
- 1925 - Schneewittchen
- 1931 - Babette Josselin namens Babs
- 1936 - A ist ein Affe (abecedarium)
- 1937 - Otje de Bas
- 1938 - Das Buch des Engels
- 1947 - Rut Wijgant
- 1949 - An und Jan
- 1958 - kritzelt
- 1965 - Blitz (autobiografische Skizzen)
- 1974 - Die vier Jahreszeiten
Bücher über Rie Cramer
- Jacqueline-Burger, Rie Cramer - Leben und Werk (Erben Thomas Rap, 1974)
Externer Link
- Biografien, Werke und Texte Bei der Digitale Bibliothek für niederländische Literatur (dbnl)
- Bettina J. Mulder, 'Cramer, Marie (1887-1977)', in: Biographisches Wörterbuch der Niederlande 6..
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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