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Ringoven
Ringofen in der Nähe des Deutschen Zehdenick.

EIN Ringofen ist ein großer Backofen zum Backen Backstein, die im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert besonders beliebt war. Ab Mitte des 20. Jahrhunderts wurde der Ringofen zunehmend von den Tunnelofen.

Das Prinzip des Ringofens

Alter Ringofen bei Fortmond
ringovn.jpg

Das Prinzip des Ringofens war 1858 erfunden von der Deutsche Friedrich Eduard Hoffmann. Der Ringofen ist ein großer elliptischer (manchmal runder) Ofenbau mit einem Rundgang und meist zwischen 12 und 24 Kammern[1], die unabhängig voneinander abgefeuert werden können. In dem kreisförmigen Korridor wurden eine Reihe von Toren für die Zu- und Abfuhr von Ziegeln angebracht. Dabei wird jeweils eine Kammer mit ungebrannten Tonblöcken auf eine Temperatur von über 1000°C erhitzt, wobei die nächste Kammer ebenfalls vorgewärmt und die vorherige abgekühlt wird. Nachdem die Ziegel in einem Raum ausreichend gebrannt sind, wird das Feuer gelöscht und im nächsten Raum wieder entzündet. Die Ringkonstruktion ermöglicht einen kontinuierlichen Ziegelbrand, der zudem wirtschaftlicher und langsamer brennt als der herkömmliche Feldöfen. Ein kompletter Zyklus dauerte 1 bis 4 Wochen.[2]

Quellen