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Rosa Spier
Rosa Spier
Rosa-Muskel (1961)
Allgemeine Information
Geboren7. November1891
Verstorben8. Juli1967
LandFlagge der Niederlande Die Niederlande
Arbeit
Instrumente)Harfe
Portal  Portalsymbol  Musik

Rosa Spier (Den Haag, 7. November1891Amsterdam, 8. Juli1967) war ein NiederländischHarfenist.

Spier entwickelte schon in jungen Jahren ein Interesse an Musik. Sie studierte an der Königliches Konservatorium im Den Haag. Spier war so talentiert, dass ihre Begleiter sie mit dreizehn zum ersten Mal auf die Konzertbühne schickten.

Nach ihrer Ausbildung nahm sie Unterricht bei Otto Müller, Soloharfenistin bei der Berliner Philharmoniker. Es war der Beginn einer musikalischen Karriere, in der sie abwechselnd bei einem Orchester angestellt war und auf eigene Gefahr ihre Dienste als Solistin anbot. Sie arbeitete nacheinander an der Residenz Orchester, es Concertgebouw-Orchester und der Radio Philharmonisches Orchester. Sie verband das Musizieren mit dem Unterrichten. Einer ihrer Schüler war Phia Berghout. Sie hat auch mehrere Kompositionen für Harfe geschrieben, darunter die Eindrücke zu Saul und David.

Ab 1932 arbeitete Rosa Spier als Solo-Harfenistin beim Concertgebouw Orchestra. Als im Mai 1941 alle jüdischen Musiker in Symphonieorchestern entlassen wurden, verlor auch sie ihre Stelle. Im September 1941 spielte sie mit dem Jüdischen Symphonieorchester. Sie war auf dem Liste von Frederiks und landete im jüdischen Heim de Schaffelaar und von dort im Konzentrationslager Westerbork.[1] Ihr Haus wurdegepulst" (entleert). Im September 1944 wurde sie in die KonzentrationslagerTheresienstadt. Im Februar 1945 wurde sie ausgetauscht und durfte nach Schweiz verlassen.

Als Spier nach dem Krieg zurückkehrte, hatte sie alle ihre Besitztümer verloren, mit Ausnahme der Harfe, die der Nachbar behalten hatte.

Bis ins hohe Alter konzertierte sie, obwohl ihre körperliche Verfassung ihr dies zunehmend erschwerte, und begann aus dieser Beobachtung heraus Ideen und Pläne für eine Wohngemeinschaft zu entwickeln, in der sich ältere Künstler und Intellektuelle gegenseitig inspirieren können. 1969 komm, der nach ihr benannt ist Rosa Spier Haus im Laren. Spier durfte die Öffnung nicht miterleben. Sie starb zwei Jahre zuvor. Dass das Haus dort hingekommen ist, ist zum großen Teil den Bemühungen ihrer Freundin zu verdanken Henriette Polak-Schwarz.

Rosa Spier ist auf dem Friedhof begraben Westerveld im Dreihaus (Velsen).

Die Biographie weg von der harfe über Rosa Spiers Leben, geschrieben von Regina Ederveen, wurde im Juli 2011 im Verlag Cantique te Rijssen veröffentlicht.

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