WikiDer > Rosa Gallica
| Rosa Gallica | |||||||||||||||||||
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| Rosa Gallica l. | |||||||||||||||||||
| Taxonomische Klassifikation | |||||||||||||||||||
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| Rosa Gallica l. (1753) | |||||||||||||||||||
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Rosa Gallica, ebenfalls französische Rose genannt, ist ein Busch von dem Rosenfamilie (Rosengewächse).[1] Sie erscheint in Mitte- und Südeuropa und Westasien. Rosa Gallica wurde zuerst beschrieben von Carl von Linné und in seinem Buch veröffentlicht Art Plantarum ab 1753.[2] Linné nannte diese Rose Gallica, den alten Namen für Frankreich, weil er dachte, Frankreich wollte das Ursprungsgebiet dieser Rose. Rose früher gewesen. Mit Rosa Gallica wird seit vielen Jahrhunderten kultiviert und viele der heutigen Gartenrosen stammen von ihr ab. Gallica-Rosen gehören zur inoffiziellen Gruppe der historischen oder alten Rosen.
Beschreibung
Rosa Gallica ist ein niedriger, laubabwerfender Strauch, der 50-80 cm hoch wird und sich mit unterirdischen Ausläufern vermehrt. Als Ergebnis bildet sie Hecken eine große Landfläche mit vielen bedecken schießt. Die Triebe sind dicht mit unterschiedlich langen, nadelförmigen Stacheln und oft mit Drüsenhaare. Ältere Äste zeigen oft nur die Narben der abgefallenen Dornen und Drüsenhaare. Die Blätter sind seltsam gefedert, meist mit fünf, manchmal drei oder sieben, blaugrünen Blättern. Die Blüten stehen einzeln oder zu wenigen zusammen auf Drüsenstielen.Die Wildform dieser Rose hat Einzelblüten mit fünf oder mehr Blütenblättern. Die Farbe der Blütenblätter variiert zwischen den verschiedenen Sträuchern von ganz hellrosa bis rosarot. Sie sind leicht nach innen gekräuselt und sitzen um ein gelbes Staubblatt. Sie verströmen einen leichten, duftenden Duft. Rosa Gallica blüht einmal im Jahr. Die Blütezeit ist im Juni. Die Hagebutten sind meist kugelig, manchmal eiförmig, mit einem Durchmesser von 10-13 mm. Die Farbe ist orange bis bräunlich. Die Rose sät sich leicht selbst und das ist vor allem der Grund dafür Rosa Gallica es gibt so viele varianten.
Anbau
Rosa Gallica war in der Antike weit verbreitet. Im Mittelalter wurde sie hauptsächlich als Heilpflanze und zu kosmetischen Zwecken angebaut. Sehr früh entwickelte sich aus der Wildform eine rote halbgefüllte Rose (1-1,5 m hoch), die Apothekerrose (Rosa Gallica 'Officinalis' Andr.). Vielleicht existierte auch sie in der Antike. Ab dem 12. oder 13. Jahrhundert erhob sich die Apotheke um die Stadt Provinzen in größerem Maßstab in der Nähe von Paris wieder aufgebaut. Die Apothekerrose wird daher gerne verwendet Rose de Provins (Rosa Provinzialis Herrm.).[3] Seit dem 15. Jahrhundert ein rot-weiß gestreiftes Sport der Apothekerrose bekannt, Rosa Gallica 'Versicolor', auch 'Rosa Mundi' genannt. Weitere seit dem 16. Jahrhundert bekannte Gallica-Arten sind die Samtrosen wie die 'Toskana' ('Die alte Rosa holoserica) in dunklem Samtviolett mit goldgelben Staubgefäßen. Heute ist der Sämling 'Tuscany Superb' besser bekannt, der vor 1837 in England von Thomas Rivers gezüchtet wurde und etwas größere Blüten hat.
Die gezielte Auswahl von Gallica-Rosen mit besonderen Eigenschaften für den Garteneinsatz begann vermutlich erst im 18. Tiefland. Diese Sorten wurden nach Frankreich, England und Deutschland exportiert, zum Beispiel 'Bizarre Triomphante', später bekannt als 'Charles de Mills'. Der Hauptanbau der Gallica-Rosen fand dann hauptsächlich zwischen 1810 und 1840 in Frankreich statt. Um 1900 wurden in einem französischen Rosenkatalog fast 2000 verschiedene Arten von Gallica-Rosen verzeichnet, von denen die meisten verloren gegangen sind. Im Jahr 2020 gibt es weltweit noch etwa 300 verschiedene Arten von Gallica-Rosen in verschiedenen Sammlungen.
Bilder

Apothekerrose (Rosa Gallica 'offiziell')

'Rosa Mundi'

'Toskana'
Charles de Mills
Literatur
- (das) Hella Brumme, Eilike Vemmer: Historisches Rosen im Europa-Rosarium Sangerhausen, Stuttgart, Kosmos-Verlag, 2020. ISBN 978-3-440-16857-8
- (und) David Austin, Die Rose, Woodbridge (Suffolk), Garden Art Press, 2009. ISBN 978-1-870673-53-2
Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise
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| Mediendateien zu diesem Thema finden Sie auf der Seite Rosa Hybrid Gallica auf Wikimedia Commons. |