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Rudolf Dührkoop
Rudolf Dührkoop
Selbstporträt, 1912
Allgemeine Information
GeborenHamburg, 1. August1848
VerstorbenHamburg, 3. April1918
StaatsangehörigkeitFlagge von Deutschland Deutschland
BerufFotograf
Portal  Portalsymbol  Kunstkultur

Rudolf Dührkoop (Hamburg, 1. August1848 - Dort, 3. April1918) war ein Deutsche Porträtfotograf. Er machte auch künstlerische Fotos im Stil der style bildhaft.

Leben und Arbeiten

Dührkoop wurde als Sohn eines Zimmermanns geboren und nahm 1870 an der Deutsch-Französischer Krieg. 1972 kehrte er nach Hause zurück, machte sich selbstständig und heiratete Maria Louise Caroline Matzen, mit der er zwei Töchter hatte.

Dührkoop interessierte sich ab den 1870er Jahren für die Fotografie und entwickelte die notwendigen Techniken, insbesondere die KollodiumProzess, der mit begrenzten Ressourcen allmählich zu einem eigenen wird. 1882 veröffentlichte er erstmals ein Foto in Fotografisches Wochenblatt, ein Berlin Foto-Magazin. 1883 eröffnete er in Hamburg ein Atelier und wurde ohne Ausbildung Berufsfotograf.

Dührkoop begann seine berufliche Laufbahn mit der Erstellung von „Cartes-de-Visite“, einer Art Visitenkarte mit kleinen Fotos. Daneben fertigte er hauptsächlich Portraitfotos an. Er war schnell erfolgreich, wurde oft gebeten, prominente deutsche Persönlichkeiten zu fotografieren, und trat 1886 dem führenden Deutschen Photographen-Verein bei. Ab dieser Zeit zeigte er auch künstlerische Ambitionen und veranstaltete 1898 seine erste Ausstellung mit einer Reihe von Bildporträts seiner Tochter Minya. Von diesem Zeitpunkt an stieg sein Ruhm in ganz Deutschland und später auch international. Er eröffnete ein zweites Studio in Berlin, veröffentlicht in führenden Fotomagazinen wie such Die Kunst in der Fotografie und schrieb auch Artikel über Portraitfotografie. 1904 nahm er an der Louisiana Purchase Exposition zu Saint Louis, wo er in Kontakt mit namhaften Bildkünstlern wie Gertrude Kasebier. 1905 wurde er das erste deutsche Mitglied der renommierten englischen Königliche Fotografische Gesellschaft und 1906 von Pictorialist Photography Association Verknüpfter Ring.

Neben seiner künstlerischen Tätigkeit blieb Dührkoop stets als Porträtfotograf tätig und hielt im Laufe seiner Karriere eine Vielzahl bekannter deutscher Persönlichkeiten mit der Kamera fest. Er starb 1918 im Alter von 69 Jahren. Sein Atelier wurde von seiner Tochter Minya übernommen.

Porträts

Literatur

  • Dierks, Klaas: Rudolf Dührkoop. Im: Porträts in Serie. Fotografie eines Jahrhunderts, Katalog Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 2011, Bielefeld, Leipzig, Berlin 2011, S. 100-101.

Web-Links

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