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SV Mattersburg
SV Mattersburg
NameSportverein Mattersburg
SpitznameSVM
Rote Teufel
Rockjack
Etabliert10. Juni1922
AbgesetztAugust 2020
PlatzMattersburg
StadionPappel-Stadion
Kapazität15.700
Zuhause
von
Portal  Portalsymbol  Fußball

Sportverein Mattersburg war ein österreichischFußballverein von Mattersburg im Osten ZustandBurgenland. Der Verein war 10. Juni1922 etabliert. Die Heimspiele wurden im Pappelstadion mit einer Kapazität von 17.100 Plätzen ausgetragen. Grün und Weiß waren die Farben des Klubs, der im August 2020 nach einem Finanzskandal pleite ging.

Geschichte

Der Verein spielte in der Bundesliga. In dieser Saison kamen durchschnittlich 10.430 Zuschauer pro Heimspiel. Das ist bemerkenswert für einen Ort mit mehr als 6.300 Einwohnern. Im 2006 der Verein erreichte das Pokalfinale unter der Anleitung von Trainer-Trainer Franz Lederer, aber es gab keine Chance auf 0:3 gegen den Landesmeister FK Austria Wien. In der Saison 2006/07 belegten sie den dritten Platz, was Österreich zu einem Einzug in die Vorrunde des UEFA-Pokals berechtigt. Dort erreichten sie das Pokalfinale, verloren aber erneut gegen Austria Wien, diesmal mit 2:1.

Haupttribüne des Pappel-Stadions in Mattersburg

Im 2013 Das Bundesliga-Abenteuer Mattersburg ist zu Ende. Es verbannt in die Erste Liga. Wacker Innsbruck, Admiral und SC Wiener Neustadt gewann alle drei Spiele gegen jeweils Wolfsberger AC, Mattersburg und Sturm Graz. Der Verein stieg aufgrund des schlechteren Torverhältnisses ab.

Nach einem Jahr kehrt der Verein mit dem Meistertitel in der Ersten Liga auf höchstes Niveau zurück. Der Saisonauftakt 2016 wurde für die Burgenländer auf Anhieb zum Fest, denn sie schlugen Red Bull Salzburg mit 2-1.

In den Folgejahren endete es immer im grauen Mittelfeld, der SV Mattersburg musste sich aus sportlichen Gründen kaum um den Abstieg sorgen. Im Juli 2020 wurde bekannt, dass Hauptsponsor Commerzialbank seit Jahren Betrug begeht. Präsident des SV Mattersburg Martin Puchner spielte eine wichtige Rolle für die Bank bei den Buchhaltungsfälschungen und entschied sich zum Rücktritt. Seit 1988 ist er Präsident des Vereins. Weil die Grün-Weißen infolgedessen keine finanziellen Garantien geben konnten, beschloss der Verband, Insolvenz anzumelden.[1] Ein neuer Verein würde gegründet, der die Jugendarbeit des SV Mattersburg beherbergen würde.[2]

Schlussrangliste (Grafik) von 2000

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Bis 2018 war die 2. Liga als Erste Liga bekannt

Endrangliste

JahreszeitVereineEinteilungDuelleprofitierenGleichVerlustTordifferenzPunktetsch
2004–2005510Bundesliga361291548–58459.903
2005–2006710Bundesliga361281640–54449.749
2006–2007310Bundesliga361671361–58559.974
2007–2008510Bundesliga361314955–43537.877
2008–2009910Bundesliga36891942–71336.274
2009–2010610Bundesliga361251945–71415.448
2010–2011910Bundesliga367101929–56314.363
2011–2012810Bundesliga369111641–43384.905
2012–20131010Bundesliga36981936–67354.949
2013–2014810Erste Liga3611111453–67442.118
2014–2015110Erste Liga36218769–36713.591
2015–2016910Bundesliga361091740–70394.916
2016–2017710Bundesliga361271739–54433.608
2017–2018610Bundesliga3612101450–56463.411
2018–2019812Bundesliga321271341-48282.951
2019–20201012Bundesliga32861839-64212.423

SV Mattersburg in Europa

#Q = #Vorrunde, T/U = Heim/Auswärts, W = Spiel, PUC = Punkte UEFA-Koeffizienten.

Ergebnisse aus Sicht des SV Mattersburg

JahreszeitLigaRundenLandVereinGesamtpunktzahl1. W2. WPUC
2006/07UEFA-Pokal2QFlagge von PolenWisła Krakau1-21-1 (T)0-1 (U)0.5
2007/08UEFA-Pokal1QFlagge von KasachstanFC Aktöbe4-30-1 (U)4-2 (T)1.0
2QFlagge der SchweizFC Basel1-61-2 (U)0-4 (T)
Gesamtpunktzahl für UEFA-Koeffizienten: 1.5

Siehe auch

Berühmte Spieler

Externe Links