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Sadr-Stadt (Arabisch: مدينة الصدر الثاني, Madīnat as-Sadr ath-thānī), besser bekannt unter seinem englischen Namen Sadr-Stadt, ist ein riesiges, armes Viertel mit SchiitenMuslime im Nordosten der irakischHauptstadtBagdad. Der Bezirk war früher bekannt als Saddam-Stadt (Saddam City) und Al Thawra.
Der Bezirk ist die Heimat des militanten Klerikers Muqtada al-Sadr und etwa zwei Millionen schiitische Muslime leben dort.
Nach dem Fall Bagdads in April 2003, behaupteten die Bewohner, die zum Zeitpunkt des Saddam Hussein (ein sunni), ein gewisses Maß an Autonomie. Dazu gehören eigene Polizei, Kliniken und Lebensmittelverteilung. Damals wurde die Stadt in Sadr City umbenannt. Die Stadt war vor allem zwischen 2004 und 2008 eine Hochburg des schiitischen Widerstands gegen die Koalition und die neue irakische Regierung. Letztendlich ist ein Status quo erreicht, bei dem Regierungstruppen zwar durch die Straßen von Sadr City patrouillieren können, der Bevölkerung aber weitgehend erlaubt ist, sich um ihre Angelegenheiten zu kümmern. Danach, vor allem nach dem Aufstieg der Islamischer Staat, das Ziel radikaler sunnitischer Terroranschläge.
Die Stadt wird anscheinend von lokalen schiitischen Geistlichen geleitet, die behaupten, Befehle von hochrangigen Geistlichen von zu erhalten najaf. Die Zukunft der Verwaltung im Kreis ist noch nicht bekannt.