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Schaakcomputer
CM Diamond, ein Schachcomputer aus Ostdeutschland

EIN Schachcomputer ist ein spezialisierter Computer entgegenwirken Schach.

Heutzutage wird immer mehr von Schachsoftware regelmäßig persönlicher Computer. Allerdings ist eine spezielle elektronische Schachbrett an den Computer angeschlossen werden, um die Züge einzugeben.

Konstruktion

Ein Schachcomputer sieht oft aus wie ein dickes Schachbrett mit einigen Knöpfen und LEDs an den Seiten. Es gibt Sensoren im Schachbrett, damit der Computer weiß, welchen Zug der menschliche Spieler gemacht hat. Wenn der Computer einen Zug macht, wird der Zug auf den LEDs angezeigt, wonach der menschliche Spieler den Zug ausführen kann Computer haben eine Roboterarm und kann die Teile selbst bewegen.

Entwicklung

Schachcomputer: Fidelity Chess Challenger Voice

Ende der 1970er Jahre kamen die ersten Schachcomputer für den Heimgebrauch in den Handel. Sie waren relativ klein, mit Kunststoff- oder Metallgehäusen. Aufgrund des kleinen Spielbretts waren auch die entsprechenden Schachfiguren eher klein und es war recht schwierig, Züge zu machen.

Ein bekannter Hersteller der ersten Stunde war die American Fidelity. Er veröffentlichte seine Produkte unter dem Namen Chess Challenger. Die Einführungspreise lagen bei rund 700 Gulden oder 13.000 BEF.

Die Spielstärke der ersten Geräte war gering, ca. 1000 bis 1200 Elo. Außerdem beherrschten viele Modelle die seltenen Moves nicht, wie zum Beispiel en passant schlagen, kleine förderung und sogar die Rochade. Viele Vereinsschachspieler nahmen Schachcomputer mit und Computerschach generell nicht seriös. Dies ging über Jahre, bis weit in die Zeit, als das Computerspielniveau das der meisten Klubschachspieler überstiegen hatte.

Dennoch wurden von Anfang an etliche Schachcomputer verkauft. Hausschachspieler dachten, es sei ein schöner Zeitvertreib, Schach gegen eine Maschine spielen zu können. Der wachsende Markt zog immer mehr Hersteller an, und der Wettbewerb sorgte für eine immer höhere Qualität von Schachcomputern.

Ruhmzeit

Der Schachcomputer erlebte seine Blütezeit in der zweiten Hälfte der 1980er Jahre. Marktführer war Scysis, später Saitek aus Hongkong, die ihre Produkte über den Einzelhandel vertrieb, die Spitzenprodukte lieferte jedoch die deutsche Firma Hegener & Glaser unter dem Markennamen Mephisto. Die Mephisto-Computer kosteten Tausende von Gulden und wurden über Fachgeschäfte verkauft. Es waren schöne Geräte, mit einem großen Holzschachbrett, schönen Figuren und mit eingebauten Schach- und Eröffnungsbuchmodulen. Jedes Jahr wurden neue Module veröffentlicht, die schnell verkauft wurden. Der Erfolg von Mephisto hielt bis Anfang der 1990er Jahre an.

Rückläufige Popularität

Der Aufstieg des Personal Computers und vor allem das Aufkommen von guten und sehr starken Schachprogrammen für den PC, wie z Fritz, Genius, REBELL und HIARCS, läutete das Ende der Popularität der gewidmet Schachcomputer. Schachspieler haben sich daran gewöhnt, eine Partie Schach auf einem Bildschirm zu spielen. Darüber hinaus boten die PC-Programme viele weitere Möglichkeiten in Bezug auf Chargenspeicherung, Analyse und Versand. Der Verkauf von Schachcomputern brach dramatisch ein. Die Firma Hegener & Glaser schaffte es letztendlich nicht einmal finanziell und musste von Saitek übernommen werden.

Danach wurden beiläufige Versuche unternommen, dem reinen Schachcomputer neues Leben einzuhauchen, jedoch ohne großen Erfolg. Die Programme für den PC waren ein zu starker Konkurrent geworden.

Aktuelle Marktsituation

Dennoch hat Saitek, das sich heute hauptsächlich der PC-Spielwelt verschrieben hat, noch eine Reihe von Schachcomputern im Sortiment. Dies betrifft Billiggeräte bis 100 Euro. Die heutigen Schachcomputer sind in ihren Spezifikationen den früheren sehr ähnlich, aber sie haben ein moderneres Aussehen.

Weltmeisterschaft

Seit 1980 werden jedes Jahr die WMCCC (Micro Chess Computer World Championships) ausgetragen, um zu ermitteln, welcher Schachcomputer der stärkste der Welt ist. Seit 1990 werden dafür PCs eingesetzt.

JahrPlatzGewinner
1980LondonTreue-Champion X
1981TravemündeFidelity Elite, SciSys Mark V
1983BudapestFidelity Elite A/S Budapest
1984GlasgowFidelity Elite A/S Glasgow, Conchess Glasgow, Mephisto III-S, Psion
1985AmsterdamMephisto Amsterdam
1986DallasMephisto Dallas
1987RomMephisto Roma
1988AlmeríaMephisto Almería
1989PortorozMephisto Portorose
1990LyonMephisto Lyon
1991VancouverMephisto Vancouver, Gideon (Mephisto RISC I)
1993MünchenMephisto Genie, HIARCSARC
1995PaderbornMchess Pro 5.0
1996JakartaSchredder
1997ParisJunior P2-300
1999PaderbornShredder (gleichzeitig Computerschachweltmeisterschaft 1999)
2000LondonSchredder
2001MaastrichtDeep Junior (2× Intel 1GHz)

Mensch gegen Maschine

Tiefes Blau

Der Schachcomputer Tiefes Blau war der erste Schachcomputer, der ein Duell gegen den amtierenden Weltmeister unter regulärer Zeitkontrolle gewann. 1996 besiegte die Maschine Garri Kasparov führte 4-2 und beendete ein Spiel mit einem Sieg.

Siehe auch

Berühmte Schachcomputer

Externe Links