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Scheuten Groep
Scheuten Glass Holding B.V.
[[Datei:
Scheuten Venlo
|266px|alt=Shoots-Gruppe]]
Motto oder Slogansehe es. fühle es
Einrichtung1950
Hauptquartier9 Van Heemskerckweg
5928 LL Venlo
Angestellte925 Mitarbeiter (Stand 2020)
ProdukteFlachglas
Einnahmen/JahrErhöht 165 Mio. € (2018)
Webseitewww.scheuten.com
Portal  Portalsymbol  Wirtschaft

Schießt Glas ist einer im Gewerbepark Blerick etabliertes Unternehmen[1] Das Flachglas produziert und war in der Vergangenheit auch auf dem Markt der Solarzellen. Arbeite darin 2020 weltweit rund 925 Mitarbeiter in drei Ländern und das Unternehmen hat einen Umsatz von rund 165 Millionen Euro (2018). Scheuten Glass besteht aus drei Geschäftsbereichen:

Geschichte

Gegründet in 1950, beginnt das Unternehmen mit der Produktion und Verarbeitung verschiedener Typen Flachglas und wächst mit der steigenden Zahl von Anwendungen (wie der Entstehung und Einführung von Doppelglas, später auch HR-Glas genannt). Im 1970 Scheuten ist eines der ersten niederländischen Unternehmen, das Glas für die Wärmedämmung herstellt. Im 1983 Markteinführung von Verbundglas (verletzungs- und einbruchhemmendes Glas für den Wohn- und Objektbereich), in 1990 gehärtetes Glas (das durch eine spezielle Temperaturbehandlung 5x stärker ist als normales Glas), in 1995 beschichtetes Glas (das dank einer speziellen Beschichtung die Heizkörperwärme im Inneren hält, aber (teilweise) Sonnenwärme von außen durchlässt) und innen 2007 Brandschutzglas (insbesondere für den gewerblichen Bereich).

Wachstumsphase durch Akquisitionen

In den 80er, 90er und 00er Jahren wuchs Scheuten stark, teilweise durch viele Übernahmen: Glashandel und Ramenfabriek Van Dam und De Koning (1989), Mommaerts NV – jetzt Scheuten Glas Belgien (1990), Glasindustrie Polypane NV (1994), Glashandel Pels und Joosten – jetzt Scheuten Glas Nordniederland (1997), Glas Marks GmbH – jetzt Scheuten Glas Deutschland (2001), Bischoff Glastechnik AG (BGT) (2007), Absolute Glass Technology – jetzt Scheuten Absolute Glass Technology (SAGT) (2007), Glaszentrum Schweikert GmbH, Fränkische Thermoglas und Stubacher Produktionsgemeinschaft Sicherheitsglas (2008).

Im 2001 das Unternehmen geht Joint Ventures zur Herstellung von sogenanntem Floatglas ein in Moustier-sur-Sambre und in 2007 im Hochzeiten im Osten (D), die den gesamten Produktionsprozess „vom Sand bis zum Kunden“ abdeckt.

Periode schießt Solar

Von 2002 Das Unternehmen beschäftigt sich auch mit der Entwicklung und Produktion von Solarzellen. Im 2003 wurde eine Fabrik für Solarzellen und Module te Gelsenkirchen übernommen,[2] Scheuten Solartechnik GmbH. Im 2006 wurde seine eigene Silikonfabrik gebaut, weil die konventionelle Quelle für dieses Material, ein Rohstoff für die Chipindustrie, für den Ausbau der Produktion nicht mehr ausreichte. Am 21. Juni 2007, Minister Maria van der Hoeven eine Pilotanlage zur Herstellung von Solarzellen nach einem neuen Verfahren.[3] Dies funktioniert auf Basis beschichteter Glaskörner, die auf einem flexiblen Trägermaterial eingebettet sind.

Krise, schwere Zeiten und Personalabbau

Nach dem Markt für Solarzellen von 2010 bricht wegen Import billiger Produkte aus dem Ausland zusammen, Scheutens Solar-Sparte steigt ein 2012 Pleite[4][5] und von diesem Moment an konzentriert sich Scheuten nur noch auf die Produktion von Flachglas[6][7].

Moustier 4 NV, Glaszentrum Schweikert GmbH, Fränkische Thermoglas und Stubacher Produktionsgemeinschaft Sicherheitsglas sind alle 2013 verkauft, Glasindustrie Polypane NV in 2014. Im Januar 2015 der Produktionsstandort von Scheuten Glas Randstad wird aufgrund der Krise in der Baubranche geschlossen. Infolgedessen werden etwa 35 Mitarbeiter arbeitslos sein. Bis 2018 hatte Scheuten noch eine Vertriebsorganisation, um den Kundenstamm von Scheuten Glas Randstad weiterhin zu bedienen. Barendrecht, Südholland.

Heutige Tag

Scheuten Glas ist derzeit mit eigenen Produktionsstandorten in Die Niederlande, Belgien und Deutschland und auch projektbezogen unter anderem in den Vereinigtes Königreich, Frankreich, das Vereinigte Staaten und Dubai über Scheuten Projects, ein in 2016 etablierte Partnerschaft mit BGT Bischoff Glastechnik AG in Bretten und SITEC Produktions GmbH in Waghäusel[8]. Glas von Scheuten steckt unter anderem in der World Trade Center (New York), das Elbphilharmonie im Hamburg, die Glasfassade des Gebäudes der europäische Zentralbank im Frankfurt, das Dach des Britisches Museum im London und in der Reichstagsgebäude im Berlin[9]. Das Unternehmen ist auch im Bereich Glas-Lärmschutzwände (u.a. entlang der A10 .) tätig[10], A74[11] und der Parkstad-Außenring[12][13]) - wo die speziellsten Lärmschutzwände ('Solar Highways' entlang der A50 bei Uden) beidseitig zwischen den Glasplatten mit PV-Solarzellen ausgestattet werden, um mit diesen Lärmschutzwänden gleichzeitig nachhaltige Energie zu erzeugen [14].

Auf der Hälfte des Weges 2017 Gründer Jacques Scheuten verkauft das Unternehmen (einschließlich der deutschen Tochtergesellschaften BGT und SITEC) an den Amsterdamer Private-Equity-Investor Value Enhancement Partners (VEP)[15]. Mit dem Verkauf bleibt Scheuten ein unabhängiger Glashersteller und gleichzeitig wird die Finanzbilanz neu strukturiert. Der Verkauf hat keine organisatorischen oder personellen Konsequenzen.

Gründer Jacques Scheuten selbst stirbt im Februar 2019 nach kurzer Krankheit [16]. Im Jahr 2020 werden mehrere Akquisitionen erfolgen: Scheuten Projects übernimmt die ebenfalls deutsche und projektglasorientierte OKALUX GmbH über die deutsche Tochtergesellschaft BGT Bischoff Glastechnik AG[17]. Kurz darauf wird Scheuten selbst von der Schweizer Glas Trösch vom Private-Equity-Investor Value Enhancement Partners übernommen[18][19]. Diese Übernahme betrifft das gesamte Unternehmen inklusive aller Niederlassungen in den Niederlanden, Belgien und Deutschland sowie aller Mitarbeiter.

Externe Links