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Sleepringankermotor

Das Schleifringankermotor ist ein Drehstrom-Asynchronmotor (Asynchronmotor) mit einem gewickelten Rotor, deren Anlaufstrom mit Hilfe von Widerstände eingeschränkt werden kann.

Konstruktion

Schaltplan Schleifringläufermotor mit Rotorstartwiderständen

Das Stator des Schleifringläufermotors besteht aus einem ringförmigen laminiert Paket von Dynamo kann, in die innen Nuten eingelassen sind. In den Nuten sind drei Spulen angeordnet, die um 120° gegeneinander versetzt sind. Ein Strom in den Statorwicklungen erzeugt ein magnetisches Drehfeld im Luftspalt zwischen Stator und Rotor.

In den Nuten des ebenfalls geschichteten Rotors befindet sich eine Drehstromwicklung von Kupferkabel mit der gleichen Polzahl wie der Stator angeordnet. Die Rotorwicklung ist fest in Stern geschaltet und seine Enden sind verbunden mit Schleifringe die auf der Rotorwelle isoliert sind. Über diese Schleifringe ziehen Kohlebürsten die an drei Klemmen angeschlossen sind. An diese Klemmen wird - extern - ein dreiphasiger Rotorstartwiderstand angeschlossen.

Operation

Ein Schleifringläufermotor mit stillstehendem Rotor wirkt als Transformator. Das Drehfeld des Stators induziert in den Rotorspulen eine Spannung, wodurch Ströme fließen. Als Ergebnis in Wicklungen Lorentzkräfte, die zusammen eine rotierende Paar Formen.

Der Strom in der Läuferwicklung (und damit das Drehmoment) wird durch die Gesamtwiderstandskette von Läuferwicklung und Läuferanlaufwiderstand bestimmt. Durch die Verwendung des Läuferanlaufwiderstandes wird direkt der Läuferstrom und indirekt auch der Anlaufstrom in den Ständerwicklungen begrenzt. Indem der Widerstand nun so eingestellt wird, dass im Stillstand der Volllaststrom in der Rotorwicklung auftritt, entwickelt der Rotor gleichzeitig das Volllastmoment.

Wenn sich der Motor schneller dreht, sinkt die Rotorspannung und damit auch der Strom durch die Rotorwicklungen. Danach kann der Widerstand schrittweise oder schrittweise verringert werden, bis die Bürsten vollständig verbunden sind. Der Motor läuft dann normal asynchron weiter Käfigläufermotor.

Eigenschaften

  • Selbststart
  • Großes Anlaufdrehmoment
  • Niedriger Anlaufstrom, ca. 2,5× Nennstrom
  • Geschwindigkeit ist in gewissen Grenzen einstellbar
  • Mehr Wartung durch Schleifringe und Kohlebürsten
  • Zusätzliche Wärmeverluste in den Widerständen und Kohlebürsten

Anwendungen

Da das Anlaufmoment viel größer ist als bei einem Käfigläufermotor mit Stern-Dreieck-Schaltung Schleifringankermotoren werden hauptsächlich für stark belastete Anfahrvorgänge wie Aufzüge und Brücken verwendet.

Darüber hinaus werden Schleifringankermotoren bei hohen Leistungen eingesetzt, bei denen ein großer Anlaufstrom unzulässig ist.

Verweise

  • Elektrotechnik – Technische Theorie 2, J. Last, ISBN 90-11-004930