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Es Solow-Modell(Modell mit langsamem Wachstum) ist ein Modell entwickelt von Robert Solow im 1956. Das Modell wird verwendet, um die Wirtschaftswachstum in einem Land über einen bestimmten Zeitraum hinweg, mit dem Ziel zu erklären, was dieses Wachstum verursacht. Dies kann durch die Verwendung von mehr Input, eine Steigerung der Produktivität des Inputs über den Zeitraum oder durch beides geschehen. Das Modell geht von Vollbeschäftigung und Kapazitätsauslastung aus.
Nach dem Solow-Modell gibt es drei Quellen des Wirtschaftswachstums.
- Vermögensaufbau: Eventuelle Einsparungen werden investiert und führen somit zu einer Erhöhung der Produktionskapazität.
- Bevölkerungswachstum: Mit wachsender Bevölkerung stehen mehr Arbeitskräfte für die Marktproduktion zur Verfügung.
- Technologischer Fortschritt: Eine Zunahme des Wissens führt zu einer Verbesserung der Technologie, die die kombinierte Produktivität von Arbeit und Kapital erhöht.
Das Solow-Modell basiert auf sogenannten gestylte Fakten, das sind empirische Gesetzmäßigkeiten, die in der Praxis nicht immer gelten, aber dennoch Eigenschaften aufweisen. Diese stilisierten Fakten werden verwendet, um zu einem sogenannten Gleichgewichtszustand d.h. die asymptotische Wachstumsrate, zu der sich die Wirtschaft langfristig entwickelt.
Dieses Gleichgewichtszustand wird nach dem Modell erreicht, wenn die Gesamtabschreibung aller Investitionen gleich der Gesamtsparfunktion in einem Land ist. Dies bedeutet, dass alle eingesparten Gelder (und damit alle Investitionen) benötigt werden, um bereits getätigte Investitionen zu ersetzen, logischerweise gibt es in dieser Situation keine Steigerung des Wirtschaftswachstums eines Landes.