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Krampfadern | ||||
| Sorten | ||||
rechter Unterschenkel mit Krampfadern | ||||
| Einstufung | ||||
| Körperteil | Blutgefäße | |||
| Codierungen | ||||
| ICD-10 | ich83, ich84, ich85, ich86 | |||
| ICD-9 | 454-456, 671 | |||
| OMIM | 192200 | |||
| KrankheitenDB | 13734 | |||
| MedlinePlus | 001109 | |||
| eMedizin | med/2788 | |||
| Gittergewebe | D014648 | |||
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Krampfadern, Krampfadern oder Krampfadern (Singular: varix) sind entstellende und manchmal schmerzhafte Erweiterungen von Blutgefäße, zum Beispiel in den Beinen.
Ursachen
Krampfadern entstehen unter anderem durch langes Stillstehen. Dadurch steigt der venöse Blutdruck lokal in den Beinen gegenüber dem Druck, mit dem das Blut zum Herzen zurückfließt. Dadurch werden die Venen in den Beinen maximal gefüllt, wodurch sie gedehnt werden. Die Beinvenen sind elastisch, können aber bei Überfüllung überdehnt werden, wodurch die in regelmäßigen Abständen in die Venen eingebauten Klappen nicht mehr (vollständig) schließen, was zu Krampfadern führen kann.
Krampfadern sind sehr familiär. Sie treten auch häufig während der Schwangerschaft auf.
Bei Bewegung, zum Beispiel beim Gehen, sinkt der Druck in den Beinen schon nach wenigen Schritten erheblich, weil die Muskelkontraktionen in den Beinen die Venen entleeren, sodass das Blut – bei richtig funktionierenden Klappen – besser zum Herzen zurückfließt.
Neben den Beinen können Krampfadern auch an anderer Stelle auftreten, zum Beispiel im Hodensack (Varikozele in dem Hodensack), am Anus (Hämorrhoiden) und in der Speiseröhre (Ösophagusvarizen).
Risikoberufe
In einer Reihe von Berufen besteht durch langes Stehen ein erhöhtes Krampfaderrisiko. Zur Risikogruppe gehören Lehrer, Gastronomiebeschäftigte, Fabrikangestellte, Ladenangestellte und Friseure.
Therapie
Krampfadern müssen in vielen Fällen nicht behandelt werden. Eingriffe werden nur bei Schmerzen oder aus ästhetischen Gründen vorgenommen.
Krampfadern können entfernt werden durch Sklerose (Injektion), durch Behandlung der Venen innerlich mit hoher Temperatur mit bestimmten Kathetern oder durch eine Operation (klassischer Streifen, Phlebektomie nach Müller). Bei Krampfadern besteht immer die Möglichkeit, dass sie nach einiger Zeit nach der Entfernung wieder auftreten. Um körperliche Beschwerden zu lindern, gibt es eine ganze Reihe von therapeutische elastische Strümpfe auf dem Markt.
Neben der direkten Behandlung oder Unterstützung gibt es mehrere Nahrungsergänzungsmittel auf dem Markt, die Anspruch verbessern die Funktion der Blutgefäße und des Blutflusses.
Als Alternative zum klassischen Strip gibt es mittlerweile sogenannte endovaskuläre Verfahren, bei denen die Vene von innen verätzt wird. Bekannt sind beispielsweise die Laser- und Schaumsklerose. Andere Heiztechniken sind Methoden, bei denen die Katheter Hochfrequenzenergie (Thermokoagulation) an der Innenwand des Blutgefäßes. Diese Eingriffe werden alle in der Ambulanz unter örtlicher Betäubung durchgeführt.
Seit Februar 2008 werden in den Niederlanden die meisten endovaskulären Techniken aus medizinischen Gründen von der Krankenkasse erstattet, nicht aber Schaumsklerose wegen geringerer Wirksamkeit. Dies ist insbesondere auch bei Krampfadern der sogenannten Stammvenen der Fall, andererseits ist die Schaumsklerose jedoch noch weniger invasiv als die endovaskulären Verfahren mit Wärme. Die meisten Krampfaderbehandler finden es daher ungerechtfertigt, dass Schaumsklerose nicht erstattet wird. Schließlich werden einige andere Behandlungsmethoden wegen unzureichend nachgewiesener Wirksamkeit nicht erstattet.
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