WikiDer > Sprungdienst
Sprungdienst ist ein Begriff aus dem Volleyball. Ein Sprungaufschlag ist ein Aufschlag, bei dem der Aufschläger, nachdem er den Ball hochgeworfen hat, einen Sprung macht und den Ball trifft, wenn beide Füße vom Boden abgehoben sind. Dies hat den Vorteil, dass der Ball höher geschlagen werden kann als bei einem „stehenden“ Aufschlag. Da der Ball höher und näher am Netz geschlagen werden kann, kann der Ball härter geschlagen werden als bei einem normalen Aufschlag und das Annehmen eines solchen Balls wird für die empfangende Seite viel schwieriger.
Voraussetzung für die korrekte Ausführung eines Sprungaufschlags ist, dass der Abstoßpunkt hinter der Rückenlinie liegt. Nachdem der Ball geschlagen wurde, darf er auf dem Spielfeld landen.
Der Sprungaufschlag erschien in der die 80er, die damals von einigen wenigen auf internationalem (Männer-)Spitzenniveau gespielt wurde. Die ersten Niederländer, die den Sprungdienst nutzten, waren Pieter Jan Leeuwerink und Ron Wanderer Heutzutage dient fast jeder auf internationalem (Herren-)Spitzenniveau mit einem Sprungdienst. Der Sprungdienst wird auch zunehmend von Frauen genutzt. Die erste Frau, die in den Niederlanden einen Sprungdienst absolvierte, war Andra Apine, die damals für VVC spielte.