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Stadbroek
Stadthosen
Bezirk von Sittard
Karte - NL - Sittard-Geleen - Wijk 02 Overhoven - Nachbarschaft 02 Stadbroek.svg
Kerndatei
GemeindeSittard-Geleen
PlatzSittard
Koordinaten51°0'4"N, 5°52'44"E
Oberfläche50 Hektar
Einwohner (2008)2210
Fotos
Oudeweg 22, als Stadtdenkmal ausgewiesen
Oudeweg 22, als Stadtdenkmal ausgewiesen

Stadthosen (Limburgisch: shtadbrouk) ist ein Wohngebiet im Nordosten von Sittard.

Ort

Der Bezirk grenzt im Norden an das Erholungsgebiet de Schwienswei und liegt somit am Rande der Stadt. Außerdem grenzt es im Osten an Broeksitard, so dass es in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts oft als Ganzes gesehen wird. Im Süden liegt der Stadtteil Vrangendael und im Westen es Center und der Stadtteil Geplänkel.

Geschichte

Stadbroek war in der Geschichte eines der vier "äußeren Dörfer" von Sittard, die entlang der Molenbeek, ein ausgegrabener Zweig der Geleenbeek welche vom historischen Stadtzentrum von Sittard bis zum Stadbroekermolen LED. Das Gebiet war ein "sumpfiges Land" (Hose) der "Stadt" Sittard, was den Namen erklärt. Es war tatsächlich ein Weiler, in der damals ländlichen Gegend zwischen Sittard und der Gemeinde Broeksittard gelegen, wo die Landwirtschaft die Haupterwerbsquelle war. Aus administrativer und kirchlicher Sicht gehörte es seit jeher Sittard. Erhalten sind einige historische Bauernhöfe und Häuser, die hauptsächlich entlang des Oudewegs liegen.

In den 1920er Jahren entlang der neuen Straße zwischen Sittard und Tüddern ein Arbeiterviertel, das für die Bergleute der State Mines gebaut wurde. Dies war ein Beispiel für eine typische "Bergmannskolonie", die ursprünglich abseits der bestehenden Wohnkerne errichtet wurde. 1921 wurde eine erste (Not-)Kirche gebaut. Durch den zunehmenden Arbeitsmarkt in den 1950er Jahren wurde der Stadtteil in dieser Zeit stark ausgebaut und wuchs schließlich mit den angrenzenden Wohngebieten zusammen.

Nach der Schließung der Bergwerke in Limburg mussten Stadbroek und das angrenzende Broeksittard einen enormen Rückgang verkraften und die Viertel wurden zunehmend als Arbeiterviertel, wo Kriminalität, Belästigung und Arbeitslosigkeit stark zunahmen. Im Rahmen eines Quartiersentwicklungsplans (WOP) wurde 1997 mit der Sanierung eines Teils des Quartiers begonnen, was zum Abriss mehrerer Straßen führte. Ab 2003 wurde es in größerem Umfang abgerissen, wobei der größte Teil von Stadbroek (insbesondere der nördliche Teil) fast vollständig abgerissen wurde. Das Zentrum des Stadtteils mit Kirche und Grundschule ist fast vollständig verschwunden. Im Leerstand, der Nachbarschaft, ist ein neues Wohngebiet entstanden Molenbeek.

Ausstattung und Sehenswürdigkeiten

Heutzutage hat Stadbroek kaum noch Einrichtungen. Dafür ist sie vor allem auf die umliegenden Bezirke angewiesen. Derzeit gibt es Pläne für den Bau eines neuen (Einkaufs-)Centers. Die Sportplätze des Fußballverbandes befinden sich in der Jan Steenstraat SSOC. Außerdem befindet sich nördlich des Stadtteils das Naherholungsgebiet Schwienswei inklusive Schwimmbad Der neue Hateboer, es CIOS und das Euregionale Sport- und Kongresszentrum.

Das Stadbroekermolen, eine mittelalterliche Wassermühle am Molenbeek, liegt im Norden des Bezirks. Die in den 1990er Jahren restaurierte Mühle, die heute ein Party- und Geschäftszentrum beherbergt, wurde zum Nationaldenkmal erklärt. Siehe auch die Liste der städtischen Denkmäler in Stadbroek.

Siehe die Kategorie Stadbroek (Sittard) von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.