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Stadsvernieuwing

Stadterneuerung ist ein Begriff für den Prozess der Renovierung und/oder des Abrisses/Neubaus in benachteiligten Stadtgebieten.

Situation in den Niederlanden

Der Begriff „Stadterneuerung“ entstand in den 1960er Jahren, als viele Kommunen die benachteiligten Quartiere ihrer Stadt abreißen wollten, um neue Einkaufs- und Büroflächen im Nachkriegsflair zu bauen oder errichten zu lassen. Ein bekanntes Beispiel hierfür ist z. Hohe Catharijne im Utrecht, für die ein Wohngebiet abgerissen wurde, um Bauland zu erhalten. Die Gegenbewegung von Anwohnern, die sich für kleinere Bauen für die Nachbarschaft begann in alten Vierteln in den großen Städten, wie Crooswijk im Rotterdam und der mutige Nachbarschaft im Amsterdam. Die Stadterneuerung entstand aus dieser Gegenbewegung und wurde unter dem Einfluss der fortschrittlichen Politik der Zeit in den Niederlanden alltäglich.

Während der Kabinett-Den Uyl wurde in 1977 das Zwischenbilanzplan (ISR) in Kraft. Im Rahmen dieser Vereinbarung wurde ein großer Teil der niederländischen Vorkriegs Wohnbestand verbessert oder ersetzt.

Im 1985 wurden die Stadt- und Dorferneuerungsgesetz (WSDV) in Kraft. Damit verschwand das ISR-Schema und dies läutete das Ende der klassischen Stadterneuerung ein.

Die „Stadterneuerung“ ist der offizielle Nachfolger der Stadterneuerung in den Niederlanden. Der Begriff „Stadterneuerung“ bleibt jedoch populär.

Ziel der Stadt- oder Stadterneuerung ist oft die Verbesserung der Lebensqualität erwähnt. In Amsterdam West betont der Vorstand eines der Stadtbezirke, dass „die soziale Säule“ führend ist. Die Regierung will, dass die Konzerne viel investieren. Doch in der November-Ausgabe des Magazins Nul20 stellt der Direktor der Amsterdamer Wohnungsbaugenossenschaft tatsächlich fest, dass sie aufgrund ihrer Satzung und des Freiraums, den der Gesetzgeber ihnen durch das BBSH bietet, fast nur noch in Häusern, Gebäuden und anderen Dingen wohnen . investieren[1]. Analysen verschiedener Lebensqualität und anderer Studien zeigen, dass die Hauptursachen für eine als schlecht empfundene Lebensqualität nicht immer oder überwiegend in der Qualität der Wohnungen liegen.

Die aktuelle Politik zur Stadterneuerung wird durch das ISV (Stadterneuerungs-Investitionsbudget) gebildet, das die Ausarbeitung der physischen Säule der Stadtpolitik darstellt.

Siehe auch

Externe Links

Verweise

  1. Bert Pots, "Nur Investitionen im Arbeitsbereich von Kapitalgesellschaften", NUL20, #35 (November 2007): 16-17.