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Strand (eiland)
Diese Karte von Joan Blaeu (1662) zeigt die ehemalige Insel Strand

Strand, ebenfalls Alt-Nordstrand oder Nordstrand erwähnt, war ein großes Wattenmeer vor der Westküste der deutschen Region Schleswig-Holstein. Die Insel verschwand während der Burchardi-Flut, auch Zweite Große Mandrenke genannt, a Sturmflut entlang der Westküste Schleswig-Holsteins in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1634.

Strand spielte eine wichtige Rolle für Handel und Fischerei entlang der Wattenküste. Die Einwohner der Nordfriesische Inseln, die Watteninseln nördlich der Mündung des Elbe, wurden zusammen als Strandfriesen oder Strandinger bezeichnet.

Während der Burchardi-Überschwemmung in der Nacht vom 11. auf den 12. Oktober 1634 kamen schätzungsweise 6.000 Einwohner von Strand ums Leben, und etwa 1.300 Häuser, 28 Windmühlen und 50.000 Rinder gingen auf Strand verloren. Als Folge der Sturmflut teilte sich Strand in drei Inseln: Nordstrand und Pelzwurm und die Insel (halligen) Nordstrandischmoor. Die Insel Südfall zwischen Nordstrand und Pellworm gehörte nicht zu Strand.

Zuvor, im Jahr 1362, wurde Strand bereits stark von den St. Marcellus Flut. Damit ist die Hafenstadt verschwunden rungenholt am Strand. Überreste dieser Stadt waren bis zum Ende des 20. Jahrhunderts sichtbar, aber jetzt wurden die letzten Überreste vom Meer weggespült. Rungholt lag irgendwo zwischen Pellworm und Nordstrand.

Die Bewohner der Insel sollen sich einige Jahre vor der Sturmflut gegen Hertog aufgelehnt haben Friedrich III. von Schleswig-Holstein-Gottorpder Strand regierte. Der Überlieferung nach soll der Herzog damals den Wunsch geäußert haben, dass die Insel im Meer versinkt. Nachdem Strand 1634 zerstückelt wurde, ließ Friedrich III. die verbleibenden Inseln von den Holländern bevölkern, die zum Schutz der Inseln Deiche bauten.