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Strohoed
Panamahüte, im Hintergrund eine Hutweberin
Fille au chapeau de paille, von Berthe Morisot (1892).

EIN Strohhut ist eine Kopfbedeckung aus Korbgeflecht von Stroh.

Der Vorteil eines Strohhuts ist, dass er sehr leicht und durch die Porosität luftig ist. Der Strohhut spendet durch eine breite Krempe Schatten. Es ist jedoch nur bei schönem Wetter zum Tragen geeignet.

Strohhüte waren oft Heimindustrie und ab dem 18. Jahrhundert gab es einen regen Handel mit diesen Hüten. Die Dörfer im Tal der Witzbold, mit Zentren wie Wranglers-on-the-Jeker, kannte viele Strohhutmacher und Strohweber (tresseuses de paille). Diese Tätigkeit wurde hauptsächlich im 19. Jahrhundert und im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts ausgeübt. Einige Hutmacher verließen die Stadt und gründeten anderswo Hutläden. Auch das Stroh wurde in der Strohhutregion aufbereitet (es musste unter anderem plattgedrückt werden), in die Städte geschickt, in denen sich Hutgeschäfte befanden, danach wurden für einige Monate Strohhutmacher aus dem Jekertal als Saisonarbeiter ging in diese Städte, um dort die Hüte herzustellen.

Strohhüte gibt es in Herren- und Damenmodellen. Das Herrenmodell basiert oft auf a Cowboy-Hut oder ein Fedora. Das Damenmodell hat meist eine konvexe Form und eine breite Krempe. Normalerweise befindet sich ein Band um den Hut. Einige Strohhüte haben auch kunstvolle Verzierungen im Flechtwerk.

Besondere Arten von Strohhüten sind die Panamahut und der Sombrero.

Als Material kann Roggenstroh verwendet werden, aber auch Papierstroh und exotische Strohhalme werden verwendet

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