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Strokapel
Strohkapelle
Strohkapelle in Ramsel
PlatzRamsel
GewidmetMaria
EingebautHolzkapelle 17. Jahrhundert
Erweiterung(en)Steinkapelle Anfang 18. Jahrhundert
Restaurierung(en)seit 2017
Monumentaler StatusGeschützt
Portal  Portalsymbol  Christentum

Das Strohkapelle, auch der Kapelle Unserer Ladyka oder Unsere Liebe Frau von der Strohkapelle, ist eine Kapelle in Ramsel, gewidmet Unsere liebe Frau.[1]

Geschichte

1662 wurde für die Marienstatue eine kleine Feldkapelle errichtet, die auf wundersame Weise in einer Eiche in Ramsel aufgehängt wurde. Bereits 1664 musste die Kapelle wegen des Pilgeransturms zu einer Holzkapelle ausgebaut werden. Anfang des 18. Jahrhunderts wurde die Holzkapelle durch eine Steinkapelle mit Strohdach ersetzt – daher der Name der Kapelle. Beim Bau der neuen Sint-Hubertuskerk zwischen 1788-1791 musste das Strokapel als Kirche dienen. Um den Kirchgängern ausreichend Platz zu bieten, musste die Kapelle erweitert und saniert werden Chor zerstört. Bei der jüngsten Restaurierung wurden die früheren Fundamente gefunden und kartiert.

Die Kapelle ist ein einzelnes KirchenschiffHalle Kirche.

Schutz

Die Strohkapelle wurde 1985 als Monument.[2]

Der letzte Pastor von Ramsel, Jaak Verlinden, begann im Januar 2001 mit der Renovierungsakte. Aufgrund einer sehr schlechten Politik zog sich die Vorbereitung der Akte bis 2013 hin. Der Strokapel-Ausschuss sorgt für einen Durchbruch in der Restaurierungsakte, die ebenso baufällig erscheint wie das Strokapel selbst. Erst im November 2015 wurde die „Notfallakte“ erstellt. Die Restaurierungsarbeiten sind inzwischen abgeschlossen und die Kapelle wurde am 16. Oktober 2020 eingeweiht.[3]

Wallfahrtsort

Vom 17. bis 19. Jahrhundert, Ramsel mit seiner Strohkapelle, einem bekannten Wallfahrtsort. Mehrmals im Jahr marschierten die Menschen in Prozessionen zur Kapelle. Es soll auch mehrere Heilungen gegeben haben. Mit jeder Heilung a ex voto der Kapelle gespendet. Diese unzähligen silbernen oder hölzernen Gegenstände, oft mit einer Abbildung des geheilten Körperteils (zB Auge, Hand oder Bein), wurden dort aufgehängt.