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Stücklohn ist die Auszahlung von Lohn pro vorab vereinbarter Produkteinheit. Beispielsweise kann mit einer Näherin vereinbart werden, dass sie pro zugestellter Postsendung bezahlt wird und mit einem Postboten, dass sie für jede zugestellte Postsendung bezahlt wird.
Stücklohn wird immer noch kaum gezahlt, weil er als ungerecht erlebt wird:
- nicht jeder arbeitet gleich hart
- die qualität kann leiden
- die Wahrscheinlichkeit zu lange zu arbeiten ist hoch
- Es ist möglich, dass Arbeitnehmer einen Lohn erhalten, der unter dem Mindestlohn liegt[1]
Gegenteil Stücklohn Zustand Stundenlohn. Der Stückpreis ist auch Teil der alten Bewegung namens Scientific Management, auch bekannt als Scientific Business Management.
Auch eine Kombination aus beidem kommt regelmäßig zum Einsatz: ein fester Grundstundenlohn, dazu noch ein Stücklohn oder eine Leistungsprämie für überdurchschnittliche Leistungen.
Der Akkordlohn kann unter Umständen die einzig mögliche gerechte Vergütung sein, wenn die Leistung des Arbeitnehmers nur nachträglich gemessen werden kann, beispielsweise bei Heimarbeitern, bei denen die geleistete Arbeit aus einfachen Handlungen pro Teil eines Produkts besteht.
Seit dem 1. Januar 2018 ist ein Arbeitgeber zur Zahlung des Mindestlohns verpflichtet, wenn der Akkordlohn über einen Zeitraum niedriger ist als der für diesen Zeitraum geltende Mindestlohn.[2]
| Quellen, Anmerkungen und/oder Verweise |