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Tabula Peutingeriana
Fragment der Tabula Peutingeriana
Teil der Peutinger-Karte mit den Orten in Belgien, den Niederlanden, Frankreich und Deutschland
Karte von Tabula Peutingeriana mit einigen Orten in den Niederlanden (Batavia), aus Commentariorum Rerum Germanicarum (1616) von Petrus Bertius

Das Tabula Peutingeriana oder Peutinger-Karte ist eine Kopie von a römisch Reisekarte von der 3. oder 4. Jahrhundert. Es umfasst eine Fläche von Großbritannien, Spanien und Nordafrika im Westen zum Fluss Ganges im Osten.

Die älteste bekannte Kopie ist eine Handschrift aus dem 13. Jahrhundert, die jetzt im aufbewahrt wird österreichisch Nationalbibliothek in Wien. Es ist diese Kopie, die der Karte den Namen gab. Hergestellt von einem Mönch aus Colmar war die Karte aus einer Bibliothek in Süddeutschland aufgetaucht von Conrad Celtis, die das Dokument eingeben 1507 dem vermacht HumanistKonrad Peutinger von Augsburg.

Die Karte

Die Tabula Peutingeriana ist eine Rolle Pergament, bestehend aus 12 Blättern ca. 38 cm hoch, jeweils 59 bis 65 cm lang, mit einer Gesamtlänge von 6,82 m Das erste Blatt trägt die Iberische Halbinsel und die Britischen Inseln sind verloren gegangen und es sind nur noch 11 Blätter übrig geblieben. Es versteht sich von selbst, dass die Karte nicht oberflächentreu ist. Es handelt sich vielmehr um eine schematische Darstellung des Straßennetzes und der Etappen im Römisches Reich (siehe Bild). Auch die Entfernungen der Etappen wurden auf dem größten Teil der Karte angezeigt, teilweise in Römische Meilen (milia passuum) und für die Gallisch teilhaben Liga (ca. 1,5 römische Meilen). Dies ist zweifellos darauf zurückzuführen, dass die ursprüngliche Karte mehrere Quellen hatte. Immerhin gab es zum Zeitpunkt der Herstellung schon mehrere Reiseroute, Routen von hier nach dort in Listenform. Es war eine tolle Sammlung davon Reiseroute Antonini, die nicht weniger als 3500 Etappen mit gegenseitigen Abständen auflistet. Jedenfalls wurde das nicht erhaltene Exemplar, auf das die Tabula Peutingeriana kopiert wurde, noch bis ca. . mit neuen Wegen und Orten aktualisiert 400.

Kopien

Nach dem Tod von Konrad Peutinger wurde die KartographAbraham Ortelius die Aufforderung, die Karte in gedruckter Form herauszugeben. Er starb jedoch, bevor er die Arbeit beendet hatte, aber ein halbes Jahr später hatte er Jan Moretus habe die Arbeit erledigt und fang an 1599 druckte den Verlag Pflanze zu Antwerpen 250 Exemplare davon, halbe Größe und verteilt auf 8 Druckplatten. Später folgten mehrere Auflagen mit gleichen, aber auch neuen Druckplatten. Diese werden Interpretationen genannt, weil das Originalmanuskript immer wieder gelesen und erklärt werden musste. Heutzutage arbeitet man nur noch mit fotografischen Duplikaten, so dass die fragile Originalkarte nicht mehr zu Rate gezogen werden muss. Es ist jedoch nicht einfach, die genannten römischen Namen mit zeitgenössischen Städten in Verbindung zu bringen, was immer noch zu neuen Interpretationen führt.

Im 1616 gab auch Kartograph Peter Bertius seine Version der Tabula Peutingeriana in seinem Werk Commentariorum Rerum Germanicarum. Bertius hat in seinem Kommentar auch einige der genannten römischen Namen interpretiert. Dieses Werk, sowohl Karten als auch Beschreibungen, kann online auf der Website der Universität von eingesehen werden Mannheim.

Die am häufigsten verwendete Kopie der Karte ist heute die Faksimile von Konrad Müller von 1887. Miller erstellte eine Vollfarbkopie mit zwei Dritteln der Originalgröße. Er hat das fehlende erste Blatt hypothetisch rekonstruiert, so dass auch Spanien, Portugal und England wieder auf der Landkarte stehen. Die gesamte Kopie von Miller kann online auf der Website eingesehen werden Augustana-Bibliothek.

Belgische Städte

Belgische Städte oder Orte auf der Karte, die zu . gehören Gallia Belgica gehörten:

Französische Städte

Einige französische Städte auf der Karte umfassen:

Niederländische Städte

Niederländische Städte oder Orte auf der Karte umfassen:

Siehe auch

Karte

Die Tabula Peutingeriana, von Portugal im Westen bis Indien im Osten.
Das Tabula Peutingeriana, von Portugal im Westen bis Indien im Osten.

Externe Links

Literatur

  • Michael Rathmann, Tabula Peutingeriana. Die einzige Weltkarte aus der Antike, 2018, ISBN 9783805351775
    Vollständige Faksimile-Wiedergabe mit Erläuterung der Ortsnamen
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