WikiDer > Tankette
EIN Tankette ist ein Licht gepanzertes Fahrzeug auf Gleisen mit leichter Bewaffnung, die in der Regel keinen Geschützturm hatten. Diese Modelle wurden vor dem Ausbruch des Zweiter Weltkrieg als günstige Alternative zu einem echten in Auftrag gegeben Panzer. Der Unterschied zwischen einem Panzer und einer Tankette ist das Fehlen eines Geschützturms; dennoch wird eine Reihe von Turmfahrzeugen oft als Tankette bezeichnet.
Gepanzerte Fahrzeuge aus der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg, die in ihrer Form der obigen Beschreibung entsprechen, werden niemals Tankette genannt. Der Name weist somit auf ein historisches Phänomen aus einer bestimmten geschlossenen Phase der Entwicklung des Panzerfahrzeugs hin.
Panzer aus der Erster Weltkrieg waren oft sehr teuer und schwer, vor allem die Briten: Die Briten hatten eigentlich keine richtigen leichten Panzer. Der britische Taktiker Martel konstruierte deshalb nach dem Krieg mehrere federleichte Fahrzeuge, Ein-Mann-Panzer, und als sie sich als zu leicht herausstellten, etwas größere Rüstungsträger. Das Carden-Loyd Fabrik nahm von 1925 eine Reihe von Typen in ihrem Sortiment, aber sie konnten sie nicht in großer Zahl an die britische Regierung verkaufen. Später wurden sie zu echten leichten Panzern weiterentwickelt.
Es kam jedoch zu Lizenzbau in der Sovietunion (T-27), Polen (TKS) und Italien (L3/35). Diese Fahrzeuge wurden weiterentwickelt. Für die beteiligten Länder waren diese Fahrzeuge für viele Armeekomponenten eine günstige Möglichkeit, Erfahrungen mit der Mechanisierung zu sammeln. Der tatsächliche Wert von Tanketten im Kampf war sehr gering. Sie waren sehr verletzlich und schlecht bewaffnet; ihre Geschwindigkeit auf der Straße war gut, aber ihre Fähigkeit, Hindernisse zu überwinden, sehr schlecht, da sie zu instabil waren, um richtig zu klettern. Weder Fahrer noch Schütze hatten eine ausreichende Sicht auf das Schlachtfeld. Sie waren also keine ernsthafte Alternative zum Panzer.