WikiDer > Theodulpass
Das Theodulpas (Deutsche: Theodulpass; Französisch: Col du Theodul; Italienisch: Colle del Teodulo) ist 3301 Meter hoch Bergpass in dem Walliser Alpen, die die Grenze zwischen . bildet Italien und Schweiz. Der Pass ist nur zu Fuß (und im Winter auf Skiern) zugänglich. Auf der Nordostseite des Passes liegt der Theodul-Gletscher, ein kleines Gletscher gekreuzt werden. Die Passhöhe liegt zwischen Matterhorn (4478 m) und die Monte-Rosa-Massiv, von denen die Breithorn (4164 m) ist der nächstgelegene Gipfel. Der Pass verbindet Zermatt in dem Mattertal mit Breuil-Cervinia in dem Herbst Tournenche.
Oberhalb des Passes und auf der Nordseite liegend Skipisten die ganzjährig geöffnet sind, im Winter kann die Überquerung von Zermatt nach Breuil-Cervinia komplett auf Ski erfolgen. Es liegt knapp über der Passhöhe Hütte Teodulo, ein Berghütte wo Sie übernachten können. Die Umgebung ist übersät mit Seilbahnen und Skilift.
Geschichte
Trotz der für einen Alpenpass außergewöhnlich hohen Höhe hat der Theodulpass über Jahrhunderte eine wichtige Rolle im Nord-Süd-Verkehr über die Alpen gespielt. 1895 eine Steinaxt aus dem neolithisch (4000 bis 3500 v. Chr.), dessen Material aus Bretagne. Dies zeigt, dass schon damals der Verkehr über den Pass floss, möglicherweise auch Menschen auf längeren Fahrten durch Europa. Auch in der Nähe der Passhöhe, a römisch Münzschatz aus dem 1. bis 4. Jahrhundert n. Chr. CH. fand es. Die Münzen sind heute im Alpenmuseum kann in Zermatt besichtigt werden.
Bis ins 14. Jahrhundert und sicherlich während der relativ warmen Zeit im Spätmittelalter war auch die Nordostseite der Passstraße eisfrei. In der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts walser Siedler über den Teodul Pass und die Monte Moropas zum Aostatal. Diese deutschsprachigen Siedler besiedelten die Täler auf der Südseite der Walliser Alpen, insbesondere die Val d'Ayas und der Val Gressoney. Noch heute findet sich im letzteren Tal eine große deutschsprachige Bevölkerung. Zu dieser Zeit (vielleicht seit der Römerzeit) war die Passstraße mit Steinen gepflastert, damit Lasttiere und Karren über den Pass ziehen konnten. Reste dieses Pflasters sind hier und da noch zu sehen.
Die ältesten Beschreibungen des Passes stammen aus dem Jahr 1543, der Pass wird darin erwähnt Mons Sylvius oder Augstalberg genannt (veraltet Deutsche: Augsttal, das Aostatal). 1691 wurde die Augsttalerpass umbenannt nach dem Schutzpatron der Wallis, Heiliger Theodul. 1688 n.Chr Wirsing Bastion gebaut, um das Valle d'Aosta gegen das (damals unabhängige) Wallis zu verteidigen. Die Bastion wurde später in einen Unterstand umgewandelt und 1865 a meteorologisch Messstation eingerichtet.