WikiDer > Tim Lobinger

Tim Lobinger
Tim Lobinger
Tim Lobinger im Jahr 2007.
Vollständiger NameTim Lobinger
Geburtsdatum3. September 1972
GeburtsortRheinbach
Länge86 kg
Gewicht1,93 m²
Sportliche Informationen
DisziplinStabhochsprung
Trainer/TrainerChauncey Johnson
Erster Titel1993 Deutscher Meister im Stabhochsprung
Betriebssystem1996, 2000, 2004, 2008
ZusätzlichDeutscher Rekordhalter im Stabhochsprung 1997-2012
Portal  Portalsymbol  Leichtathletik

Tim Lobinger (Rheinbach, 3. September1972) ist ein Deutsche ehemalige Athlet, der sich auf die Stabhochsprung. Er war zweimal in diesem Teil europäisch Hallenmeister (1998, 2002) und Einzel Hallenweltmeister 2003. Er nahm viermal an der Olympia.

Werdegang

Lobinger gehörte seit dem Die Neunziger an die Spitze seines Sports, wobei er 1997 und 1999 seine besten Ergebnisse erzielte, als er in beiden Jahren jeweils 6,00 m sprang.

Die Olympischen Spiele verliefen für Lobinger enttäuschend. Im Atlanta 1996 er wurde Siebter, in Sydney 2000 dreizehnter und in Athen 2004 elfte. Auch der Weltmeisterschaften 2005 waren enttäuschend, denn mit 5,50 lag er weit unter seinen Möglichkeiten.

Lobinger sorgte beim Leichtathletik-Weltfinale in . für Aufsehen Monaco 2003. Nach dem Goldgewinn lief Lobinger glücklich und mit nacktem Oberkörper eine Ehrenrunde. Die Zuschauer und die Kameras sahen seinen nackten Rücken, wofür er sich später beim Leichtathletik-Verband entschuldigen musste. Als Strafe wurde dafür ein Preisgeld von 5.000 Dollar einbehalten.

Er wurde Zweiter in der LBBW-Treffen 2006 mit einer Höhe von 5,71 hinten Oleksander Korchmid, der 5,76 sprang. Auf der Olympia 2008 im Peking seine 5,55 reichten nicht, um sich für das Finale zu qualifizieren.

Lobinger hatte einen Sponsorenvertrag mit Puma. Er ist verheiratet mit DreispringerPetra Lobinger, der den deutschen Rekord für diese Veranstaltung hält. Sie leben jedoch nicht mehr zusammen. Er ist Vater von zwei Kindern namens Kendra (1995) und Lex-Tyger (1999), sein Sohn spielt als Stürmer für Fortuna Düsseldorf II in der Regionalliga West. Er hängt jetzt mit einem Journalisten ab Alina Baumann.

Titel

  • Weltmeister im Hallenstabhochsprung - 2003
  • Halleneuropameister im Stabhochsprung - 1998, 2002
  • U23-Europameister im Stabhochsprung - 1992
  • Deutscher Meister im Stabhochsprung - 1993, 1994, 1997, 1998, 1999, 2000, 2003, 2005, 2006
  • Deutscher Hallenmeister im Stabhochsprung - 1996, 2000, 2003, 2004, 2006

Persönliche Aufzeichnungen

TeilPerformanceDatumPlatz
Stabhochsprung (draußen)6,00 m²24. August 1997Köln
Stabhochsprung (innen)5,95 m²18. Februar 2000Chemnitz

Performance

Meisterschaften
  • Weltmeisterschaft: 1995 (11.) - 1997 (4.) - 1999 (6.) - 2003 (5.) - 2005 (5.)
  • Hallenweltmeisterschaften: 1997 (5.) - 2003 (Gold) - 2004 (5.) - 2006 (Bronze), 2008 (5.)
  • Europameisterschaften: 2002 (Bronze) - 2006 (Silber)
  • Halleneuropameisterschaften: 1998 (Gold) - 2002 (Gold) - 2005 (Bronze) - 2007 (5.)
  • Junioren-Europameisterschaft U20: 1991 (Bronze)
  • Olympische Spiele: 1996 (7.) - 2000 (13.) - 2004 (11.)
  • Leichtathletik-Weltmeisterschaft: 2003 (Gold) - 2004 (4.) - 2005 (Silber) - 2006 (Silber)
  • Grand Prix: 1996 (6.) - 1997 (Bronze) - 1999 (5.) - 2000 (Gold) - 2002 (Bronze)
Podiumsplätze in der Golden League
  • Bislett-Spiele: 1998 (Bronze) - 1999 (Gold)
  • Goldene Gala: 2002 (Bronze) - 2005 (Bronze)
  • ISTAF: 1998 (Bronze) - 2002 (Bronze) - 2004 (Bronze) - 2005 (Gold)
  • Treffen mit Gaz de France: 1999 (Silber) - 2000 (Bronze) - 2001 (Bronze) - 2003 (Silber) - 2004 (Silber)
  • Weltklasse Zürich: 2002 (Gold) - 2003 (Bronze) - 2004 (Silber)

Externe Links

Siehe die Kategorie Tim Lobinger von Wikimedia Commons für Mediendateien zu diesem Thema.