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EIN Transmissometer ist ein optisches Instrument zur Messung der Lichtdurchlässigkeit in Luft oder in einer Flüssigkeit. Ziel kann es sein, die Konzentration von Gasen oder Staub in der Luft oder Flüssigkeit zu bestimmen oder die Sichtverringerung für den Verkehr durch Nebel zu messen.
Messprinzip
Ein paralleler Lichtstrahl wird über eine bekannte Länge durch die zu untersuchende Luft zu einer Messzelle geschickt. Das Verhältnis zwischen der gemessenen Lichtintensität an der Messzelle und der Intensität des ausgesendeten Strahls wird gemessen und ist ein Maß für den Gas- oder Staubgehalt bzw. für die Sichtverringerung. Dieses Verhältnis, das Übertragung genannt, beträgt
in welchem
- ich0 = emittierte Lichtintensität
- ich = gemessene Lichtintensität
Die Übertragung ist also eine Zahl zwischen 0 und 1. At T = 1 keine Dämpfung (Lichtverlust).
In der Praxis wird die Transmission meist in Prozent angegeben:
Umgebungslicht
Um den störenden Einfluss von Umgebungslicht zu vermeiden, wird ein Verarbeitungsverfahren verwendet, das phasensensitive Detektion wird genannt.[1] In seiner einfachsten Form wird der Lichtstrahl periodisch mit einem festen . unterbrochen Frequenz, so dass der Lichtstrahl den Charakter von a . hat Rechteckschwingung hast. Die Ein- und Ausschaltzeiten sind gleich lang. Während der Einschaltperioden wird die Summe aus Rechtecksignal und Hintergrundbeleuchtung gemessen. Während der Ausschaltzeiten wird nur das Hintergrundsignal gemessen, das dann ebenfalls invertiert, d. h. mit –1 multipliziert wird. Das resultierende Signal wird nun über eine große Anzahl von Perioden gemittelt, wodurch der Hintergrundbeleuchtungsbeitrag im Durchschnitt fast Null ist. Weil die Rechteckfrequenz so gewählt ist, dass sie möglichst wenig Gemeinsamkeiten hat Obertöne mit der Netzfrequenz wird die Wahrscheinlichkeit minimiert, dass vom Netz eingespeistes Umgebungslicht einen wesentlichen Beitrag zum Messergebnis leistet.
Anwendungen
Transmissometrie wird hauptsächlich in der Industrie eingesetzt Messtechnik und in der Umwelttechnik, zur Messung von Schadstoffen in Verbrennungsgasen und dergleichen. Diese Messmethode wird auch verwendet, um die Sichtbehinderung für die Weg- und Luftverkehr durch Nebel und irgendwelche Luftverschmutzung.[2] Auf Flughäfen gibt es in der Regel mehrere, für jede Start- und Landebahn den sogenannten RVR (Sichtweite der Landebahn), um die Sichtweite entlang der Landebahn zu messen. Auf dieser Grundlage wird entschieden, ob ein Flugzeug landen darf oder nicht.
Literatur
- (das) Früngel, F.: Ein impulsoptisches Transmissometer für Registrierung der Normsichtweite zwischen etwa 40m und[toter Link] . Im: Theoretische und angewandte Klimatologie, voll. 10, Nr. 2, S. 10 252-263 (Springer Wien, ISSN 0177-798X).
Verweise
- ↑(und) DR. G. Bradley-Arme: Phasensensitive Detektion: der Lock-in-Verstärker. Institut für Physik und Astronomie, Univ. von Tennessee, Knoxville (Tenn.), USA. April 2008
- ↑KNMI: Nebelmessung